
KV Sozialwirtschaft: Gehälter werden um 9,2 Prozent erhöht
Abschluss deutlich über der Inflationsrate
In der Nacht von Montag auf Dienstag konnte in der dritten Verhandlungsrunde für die 130.000 Beschäftigten im privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich) nach 16 Stunden ein Kollektivvertragsabschluss erreicht werden. Die Löhne und Gehälter werden wie auch die Zulagen und Zuschläge um 9,2 Prozent erhöht. Die Erhöhung gilt für IST-Einkommen wie für Mindesteinkommen gleichermaßen. Der neue Mindestlohn liegt bei 2.067,40 Euro. ++++
„Mit dem vorliegenden Abschluss werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer finanziell entlastet. Eine Sozialarbeiterin mit 10 Dienstjahren verdient nun monatlich bei Vollzeit beispielsweise über 300 Euro mehr. Die Gehaltserhöhungen nehmen vielen Beschäftigten, die sich ihr Leben nur noch schwer leisten können, Sorgen und federn die Teuerung ab. Gerade im Vergleich mit anderen Branchen zeigt sich, dass eine Erhöhung über der Inflationsrate von 8,7 Prozent alles andere als selbstverständlich ist“, sagt Eva Scherz, Verhandlerin für die Gewerkschaft GPA.
Michaela Guglberger, Verhandlerin für die Gewerkschaft vida, erklärt: „Dieser Abschluss war nur durch unseren Zusammenhalt machbar. Wir bedanken uns bei allen, die an den Betriebsversammlungen teilgenommen und so den Druck verstärkt haben. Gleichzeitig ist dieser Abschluss der Beweis, dass die Sozialpartnerschaft in unserer Branche funktioniert. Im Rahmen von respektvollen Verhandlungen haben wir ein Ergebnis zustande gebracht, das sich sehen lassen kann.“
Gewerkschaft GPA Öffentlichkeitsarbeit
Daniel Gürtler
Tel.: 050301/21225
Moil: 0676/817 111 225
Mail: daniel.guertler@gpa.at
Web: www.gpa.at
Gewerkschaft vida/Öffentlichkeitsarbeit
Mag. (FH) Yvonne Heuber
Tel.: 0664 614 57 51
E-Mail: yvonne.heuber@vida.at
Web: www.vida.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender