Freitag in der Arena: Betonieren wir unsere Zukunft zu?

oekostrom AG-Podcast mit Boden-Experte Helmut Gaugitsch

HELMUT GAUGITSCH IST IN DER FACHLICHEN LEITUNG DES UMWELTBUNDESAMTS MIT SCHWERPUNKT ARTENVIELFALT TÄTIG UND SETZT SICH DORT FÜR DEN SCHUTZ, DIE ERHALTUNG UND DIE NACHHALTIGE NUTZUNG DER BIOLOGISCHEN VIELFALT EIN. BEI „FREITAG IN DER ARENA“, DEM TALK-FORMAT DER OEKOSTROM AG, SPRICHT ER ZUM HEUTIGEN WELTBODENTAG MIT OEKOSTROM AG-VORSTÄNDIN HILDEGARD AICHBERGER UND MODERATOR TOM ROTTENBERG DARÜBER, WAS EINEN GESUNDEN BODEN AUSMACHT, WIE FLÄCHEN GESCHÜTZT WERDEN KÖNNEN UND FLÄCHENRECYCLING FUNKTIONIERT.

In Österreich gehen jährlich 41 km² Boden durch Siedlungsentwicklung, Gewerbe und Verkehrsflächen verloren – das entspricht etwa der Fläche von Eisenstadt. Wir verbrauchen zu viel Fläche und einen Großteil zerstören wir dabei für immer: _„Boden ist Leben: Ein Gramm Boden beinhaltet rund eine Milliarde Lebewesen und ist eine wichtige Lebensgrundlage – für die Natur, die biologische Vielfalt, aber auch für uns Menschen. Wir produzieren darauf Lebensmittel, Futtermittel oder Holz. Wir brauchen den Boden als Klimaschutzmaßnahme, weil er CO2 speichern kann. Daher ist es wichtig, diese Lebensgrundlage zu erhalten und die Flächeninanspruchnahme einzudämmen“,_ so Helmut Gaugitsch.

Bis 2050 will die EU zu einem Nettonullverbrauch in Sachen Boden kommen. Das bedeutet, jede Neuversiegelung muss ausgeglichen werden, indem Boden an einer anderen Stelle wieder „entsiegelt“ wird. _„Wir brauchen eine übergeordnete Planung, die über Einzelinteressen von Gemeinden hinausgeht. Wir müssen die Reduktion der Flächeninanspruchnahme mit verbindlichen Zielwerten strategisch angehen. Es ist wichtig, sowohl Vorrangflächen für die Erhaltung der Artenvielfalt als auch für die land- und forstwirtschaftliche Produktion festzulegen, damit wir uns weiterhin regional ernähren können. Außerdem müssen die Siedlungsräume begrenzt werden; Städte und Dörfer dürfen nicht zu sehr in die Breite wachsen, es braucht vielmehr eine Verdichtung und Innenraumentwicklung“, _erklärt Gaugitsch. Der Bodenexperten plädiert außerdem dafür mehr Anreize zu schaffen, Flächen erst gar nicht in Anspruch zu nehmen die Kosten für Flächenversiegelung zu erhöhen.

TIPP AM FREITAG VON HELMUT GAUGITSCH: _„Mein Tipp ist __Erdreich – der Preis für nachhaltige Boden- und Flächennutzung__ – ein wichtiger Anreiz für Maßnahmen gegen die Flächenversiegelung und eine tolle Inspiration, um zu sehen, was möglich ist.“_

Die nächste Folge erscheint am Freitag, 19. Jänner 2024 mit Blaž Gasparini, Klimaphysiker an der Universität Wien, zum Thema Geoengineering.

Verfügbar ist „Freitag in der Arena“ direkt auf der Website der oekostrom AG, auf deren YouTube-Channel sowie auf diversen Audio-Streamingkanälen. 

OEKOSTROM AG – FÜR EINE ENERGIEVERSORGUNG MIT ZUKUNFT

Wir sind nicht nur ein Teil der Energiezukunft. Die oekostrom AG treibt den Umbau der Energieversorgung bereits seit 1999 aktiv als Vorreiterin voran. Wir agieren immer und zu jeder Zeit transparent, partnerschaftlich und fair. Fair zum Planeten, zur Gesellschaft, unseren Aktionär:innen und Kund:innen. Wir erzeugen 100 % sauberen Strom aus Windkraft- und Sonnenenergieanlagen. Wir liefern 100 % sauberen Strom aus österreichischer Erzeugung und setzen uns aktiv für eine ökologische, zukunftsfähige Energieversorgung ein.  

1999 aus der Anti-Atom- und Klimaschutzbewegung heraus gegründet ist die oekostrom AG heute die größte unabhängige Energiedienstleisterin in Österreich. Die klare Haltung, das Richtige – im Sinne einer klimaneutralen Energieversorgung – zu tun, hat sie dabei stets mitgenommen. Die oekostrom AG bietet vielfältige Handlungsoptionen für Menschen, die einen aktiven Beitrag für eine saubere Energiezukunft leisten wollen: Sei es als Kund:in, Aktionär:in, Produzent:in oder einfach als engagierter Mensch.

DI Gudrun Stöger
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