
Moosbrugger: Österreich sorgt als eines der wenigen EU-Länder für pünktliche Auszahlung
Gesamte Gesellschaft profitiert – Einkommensentwicklung und Märkte im Auge behalten
Landwirtschaftskammer Österreich-Präsident JOSEF MOOSBRUGGER zeigt sich sehr zufrieden, dass es Österreich als einem der wenigen EU-Länder gelungen ist, trotz aller Änderungen in der neuen Periode der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für eine pünktliche Auszahlung der Leistungsabgeltungen 2023 zu sorgen. Am 21.12. werden insgesamt 1,1 Mrd. Euro ausbezahlt, die letztendlich der gesamten Gesellschaft zu Gute kommen. Sorgen bereiten gleichzeitig aber auch Einkommens- und Marktentwicklung.
„Die harte gemeinsame Arbeit von Agrarpolitik, bäuerlicher Interessenvertretung und Verwaltung hat sich ausgezahlt. Die Vorbereitung, Einreichung und Umsetzung der neuen GAP-Periode ist trotz aller Herausforderungen gelungen. Das Zusammenspiel der beteiligten Organisationen hat bestens funktioniert. Das nun sichtbare Ergebnis sorgt für Stabilität und Motivation in schwierigen Zeiten“, betont Moosbrugger.
„Auch wenn einzelne GAP-Maßnahmen wegen europäischer Notwendigkeiten nicht 100% Jubelstimmung bei den Bäuerinnen und Bauern ausgelöst haben, macht der EU-Vergleich sicher: Dass es Österreich als einer der wenigen Mitgliedstaaten geschafft hat, für eine zeitgerechte Auszahlung der Leistungsabgeltungen zu sorgen, ist kein Zufall. Vielmehr ist das Zeitplan, Strategie und Verhandlungsführung von Landwirtschaftsministerium, Bauernbund und Landwirtschaftskammer Österreich – in enger Abstimmung mit der Agrarmarkt Austria – zu verdanken“, unterstreicht der LKÖ-Präsident, der auch die hervorragende Arbeit aller involvierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Organisationen würdigt.
„Der Blick über die Grenzen lohnt sich: Während in unserem Nachbarland Deutschland die Landwirtinnen und Landwirte auf Zahlungen warten und wegen massiver Kürzungen demonstrieren müssen, gibt es für Österreichs bäuerliche Familienbetriebe durch eine Inflationsanpassung bzw. ein 360 Mio. Euro-Programm für die Jahre 2024 bis 2027 bereits neue Impulse. Das muss auch von den härtesten Kritikern anerkannt werden“, hebt Moosbrugger hervor.
„Dieses klare politische Bekenntnis zu unserer Land- und Forstwirtschaft wäre in weiterer Folge auch auf EU-Ebene dringend notwendig. Außerdem bereiten uns die enorm volatilen Märkte und die Einkommensentwicklung große Sorgen. Die Bäuerinnen und Bauern als Urproduzenten dürfen am Ende der Wertschöpfungskette nicht die Zahler der Teuerung sein. Das sollten auch all jene in Politik und Wirtschaft endlich verstehen und beherzigen, die ständig glauben, die Anforderungen weiter in die Höhe schrauben zu können. Der Markt sendet völlig andere Signale, der Preisdruck steigt weiter massiv“, warnt der LKÖ-Präsident.
Mag. Claudia Jung-Leithner,
Pressesprecherin & Leitung Kommunikation,
LK Österreich,
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