Mehr Geld für Familien: Familienleistungen steigen ab 1.1.2024 um 9,7 Prozent

Bis zu 2.200 Euro mehr für Familien durch Valorisierung; zusätzlich Verdoppelung Familienzeitbonus; Erhöhung Familienbonus und Kindermehrbetrag

Seit 1. Jänner 2023 werden die Familienleistungen in Österreich valorisiert. Konkret werden die Familienbeihilfe, der Mehrkindzuschlag und der Kinderabsetzbetrag, das Kinderbetreuungsgeld und der Familienzeitbonus sowie das Schulstartgeld nun jährlich an die Inflation angepasst. Für das kommende Jahr 2024 erhalten die Familien in Österreich durch die Valorisierung 9,7 Prozent mehr. Das sind bis zu 2.200 Euro mehr pro Jahr.

„Wir haben mit der Erhöhung der Familienleistungen, angepasst an die Inflation, wesentliche Entlastungen für die Familien in Österreich erreichen können. Darauf bin ich sehr stolz, denn Familien sind das Herzstück unserer Gesellschaft und sie müssen in der Mitte unserer Politik stehen. Das lässt sich auch am Familienbudget erkennen, das mit 8,7 Milliarden Euro so hoch wie noch nie ist. Durch die Valorisierung der Familienleistungen unterstützen und entlasten wir die Familien weiter: Im kommenden Jahr werden alle Familienleistungen um 9,7 Prozent erhöht und Familien erhalten bis zu 2.200 Euro mehr“, betont Familienministerin Susanne Raab.

Für 2024 bedeutet die Anpassung aller Familienleistungen an die Inflationen konkret, dass die Mittel für die Familienbeihilfe um 433 Millionen Euro und die Mittel für das Kinderbetreuungsgeld um rund 117 Millionen Euro steigen. Insgesamt profitieren 1,2 Millionen Familien und 1,9 Millionen Kinder von der Valorisierung.

Die Valorisierung der Familienleistungen anhand des Beispiels einer Familie:

* Kinderbetreuungsgeld: Je nachdem, welche Variante man beim Kinderbetreuungsgeld gewählt hat, sind das zwischen 1.000 und 2.000 Euro mehr.
* Familienbeihilfe plus der Kinderabsetzbetrag von rund 212 Euro mehr pro Kind, wenn das Kind unter 3 Jahren ist.

* Das bedeutet, bei einer Inflation wie jetzt werden bis zu 2.200 Euro pro Jahr zusätzlich ausgezahlt.

Pressestelle von Bundesministerin Susanne Raab
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