EINLADUNG zur Film-Premiere „Vom Rußknecht zum Energieberater“

Wiens Rauchfangkehrer – Brandverhüter und Umweltschützer – ein Film zum Thema Meisterhandwerk gestern, heute und morgen

Woher es kommt, dass die Rauchfangkehrer als Glücksbringer gelten, weshalb sie auf ihrer Gürtelschnalle den Doppeladler des Kaiserhauses tragen und seit wann der Rauchfangkehrer ein anerkannter Beruf zur Brandverhütung ist – über all das informiert der Film „Vom Rußknecht zum Energieberater – die Wiener Rauchfangkehrer“.

Der Film, der in ORF III das erste Mal am Samstag, den 24. Februar 2024 um 10.05 Uhr zu sehen sein wird, wurde vom Filmemacher Alexander Schukoff, mit Unterstützung der Landesinnung Wien der Rauchfangkehrer, produziert (Wiederholungen am Sonntag, 25.2., um 9.25 Uhr und am Montag, 26.2., um 15.10 Uhr).

„Der Film bietet einen Rückblick auf jahrhundertelange Traditionen und spannt den Bogen bis in die Zukunft unseres traditionsreichen Berufs“, so Innungsmeister Christian Leiner. Der Blick auf die Gegenwart und Zukunft des Berufes ist den Rauchfangkehrern sehr wichtig. Der Film zeigt, wie die Zunft den Wandel zu einem hochtechnisierten Beruf im Dienste der Sicherheit, der Luftqualität und des Klimaschutzes vollzieht. In diesem Sinne eignet sich der Film auch als Unterrichtshilfe für Schulen.

Noch vor der Ausstrahlung im ORF wird der Film bei einer Innungs-Premiere

* AM 19. FEBRUAR 2024 AB 18 UHR,
* IM ORF RADIOCAFE, ARGENTINIERSTRASSE 30A, 1040 WIEN

präsentiert. Dazu lädt die Innung die Vertreter der Medien ein.

Bei dieser Gelegenheit werden Innungsmeister Christian Leiner und seine Kolleginnen und Kollegen einen Blick in die Zukunft des Berufes geben. „Unser Berufsbild entwickelt sich sehr stark in die Richtung Technik und Umweltschutz“, beschreibt Leiner die Änderungen in den Tätigkeitsschwerpunkten der Rauchfangkehrer.

RAUCHFANGKEHRER TRAGEN MIT ABGASMESSUNGEN ZUM UMWELTSCHUTZ IN WIEN BEI

„Durch fachmännische Beratungen, Abgasmessungen und unsere Funktion als Überwachungsstelle leisten wir einen großen Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz. Gut gewartete Anlagen verbrauchen bis zu 10 Prozent weniger Energie und produzieren weniger Treibhausgase“, hebt Leiner hervor. In Wien werden jährlich rund 12.000 Feuerstätten/Öfen aufgrund eines zu hohen Schadstoffausstoßes bemängelt. Damit tragen die Rauchfangkehrer mit ihrer Arbeit maßgeblich dazu bei, den Energiebedarf sowie die CO2-Emissionen nicht unnötig ansteigen zu lassen.

Das ist alles schon sehr weit weg von den mittelalterlichen Rußknechten. Die Rauchfangkehrer wurden im Jahr 1447 das erste Mal in den Wiener Stadtbüchern erwähnt. Damals war es ihre Aufgabe in die Kamine einzusteigen und den dort gebildeten Rußbelag zu entfernten. Denn wurde der Belag nicht entfernt, bestand akute Brandgefahr. Den daraus entstehenden Bränden fielen oft ganze Straßenzüge zum Opfer. Heute besteht für Rauchfangkehrer die Möglichkeit in neue Berufsfelder einzusteigen, und z.B. zu Brandschutz-Technikern oder Energieberatern ausgebildet zu werden.

DI Andreas Helletzgruber
Wirtschaftskammer Wien
Landesinnung Wien, Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik
Telefon: +43 1 514 50 2535
E-Mail: andreas.helletzgruber@wkw.at

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