Umfrage: Bei der Mehrheit der ÖsterreicherInnen kommt an Ostern Fisch auf den Tisch

_RUND 70 PROZENT DER ÖSTERREICHER UND ÖSTERREICHERINNEN PLANEN ZU DEN OSTERFEIERTAGEN SICHER (22%) ODER WAHRSCHEINLICH (45%) FISCH ZU ESSEN, SO DAS ERGEBNIS EINER REPRÄSENTATIVEN UMFRAGE DES ÖSTERREICHISCHEN GALLUP INSTITUTS. DABEI STEHEN LACHS, GEFOLGT VON FORELLE, THUNFISCH UND SCHOLLE, AN ERSTER STELLE DER OSTERFISCH-FAVORITEN. DER MARINE STEWARDSHIP COUNCIL (MSC) RUFT KONSUMENTINNEN DAZU AUF, BEIM FISCHEINKAUF AUF EINE NACHHALTIGE HERKUNFT ZU ACHTEN._

_“Die Ergebnisse der Umfrage bestätigen: Fisch und Meeresfrüchte sind im Trend. Unsere Meere stehen jedoch unter enormem Druck. Gut ein Drittel der Fischbestände sind überfischt. Konsumenten und Konsumentinnen entscheiden maßgeblich mit, wie unsere Meere in Zukunft befischt werden. Mit einer bewussten Wahl am Fischregal signalisieren sie dem Handel sowie Fischereien, dass sie Produkte aus nachhaltigem Fang bevorzugen“, _sagt Gerlinde Geltinger vom MSC Deutschland, Österreich, Schweiz.

Die Bedeutung des Kriteriums „Auswirkungen auf die Umwelt“ rangiert laut Gallup-Befragung allerdings nur auf Platz 3 der Kaufkriterien beim Fischeinkauf für Ostern. Sowohl die Herkunft/Regionalität des Fischproduktes (Platz 1) als auch der Preis (Platz 2) werden als relevanter für den Fischeinkauf zu Ostern gewertet. Eine einfache Zubereitung und die Präferenz für eine bestimmte Marke belegen Platz 4 und 5 im Ranking der Einkaufskriterien für den Osterfisch.

Österreich ist wie kaum ein anderes Land in der EU von Fischimporten abhängig. Mehr als 90 Prozent der hierzulande konsumierten Fische und Meeresfrüchte werden importiert. Daher ist eine klare und glaubwürdige Kennzeichnung der Produkte, die Auskunft über die Nachhaltigkeit des Angebots gibt, von entscheidender Bedeutung. Als weltweit anerkanntes und wissenschaftlich gestütztes Zertifizierungsprogramm für nachhaltige Fischerei dient der MSC mit seinem blauen Siegel als wichtige Orientierungshilfe.

„_Informationsbereitstellung ist ein wesentlicher Faktor bei der Förderung eines nachhaltigen Fischkonsums. Das Thema nachhaltiger Fischfang muss in all seiner Komplexität zukünftig noch stärker in den Vordergrund gerückt werden, und wir rufen den Handel und Produzenten dazu auf, dies zu unterstützen_“, resümiert Geltinger.

Marine Stewardship Council (MSC)
Gerlinde Geltinger
+49 30 609 8552 80
gerlinde.geltinger@msc.org

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