Weltbienentag: Tierärzt*innen setzen sich auch für die Bienengesundheit ein

Der 20. Mai ist Weltbienentag, der den dringenden Schutz der Bienen unterstreichen soll. Bienen sind unverzichtbare Bestäuber, gehören zu den wichtigsten Nutztieren in der Landwirtschaft und leisten einen wesentlichen Beitrag zur globalen Nahrungsmittelproduktion und zur Erhaltung der Biodiversität.

Trotz ihrer Bedeutung stehen Bienen weltweit unter Druck. Aufgrund des drohenden Verlustes ihres Lebensraums sowie von Bedrohungen durch Pestizide, Krankheiten und den Klimawandel müssen Bienen besonders geschützt werden. Tierärzt*innen sind dabei wichtige Ansprechpartner*innen, die sich für die Gesundheit dieser unverzichtbaren Insekten einsetzen.
„Am Weltbienentag möchten wir auf die zunehmend wichtige Rolle der Tierärzt*innen in Sachen Bienengesundheit aufmerksam machen. Tierärzt*innen arbeiten eng mit Imker*innen zusammen und diagnostizieren, behandeln Krankheiten und kümmern sich auch um eine der größten Bedrohungen für Bienen: die Varroamilbe (Varroa destructor). Die parasitäre Milbe ist der größte Feind der Bienen, da sie das Immunsystem angreift, Viren verbreitet und damit die Lebensdauer der Tiere deutlich vermindert. Wir Tierärzt*innen setzen uns dafür ein, effektive und nachhaltige Behandlungsmethoden zu entwickeln und zu implementieren, um die Ausbreitung dieser Milbe zu kontrollieren“, sagt Tierärztekammer-Präsident Mag. Kurt Frühwirth.

Mag. Silvia Stefan-Gromen, Österreichische Tierärztekammer,
Abteilungsleiterin Medien & Kommunikation, Tel. 01/ 512 17 66 DW 41
Email: silvia.gromen@tieraerztekammer.at

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