SOS-Kinderdorf leistet weiterhin humanitäre Nothilfe für Kinder und Familien im Gaza-Streifen

Weiterhin über 200 Menschen im SOS-Kinderdorf Rafah – laufend kommen weitere Kinder ohne elterliche Fürsorge hinzu

225 Menschen, darunter Kinder, die schon vor dem Krieg in Betreuung von SOS-Kinderdorf waren, Mitarbeiter*innen und Binnenflüchtlinge leben derzeit im SOS-Kinderdorf in Rafah, im Süden des Gazastreifens. Dort finden teilweise ganze Familien Zuflucht und eine Unterkunft. Angesichts der eskalierenden Situation und der fortschreitenden Militäroffensive in Rafah ist die Sicherstellung des Zugangs zu Wasser, Treibstoff und Lebensmitteln außerhalb des Dorfes eine große Herausforderung.

„_Trotz der extrem herausfordernden Situation in Rafah führen wir unsere Programme im Kinderdorf in Rafah und in der Gemeinde weiter durch. Es wird immer schwieriger, da viele Menschen und andere NGOs, mit denen wir zusammenarbeiten, umziehen“,_ sagt Ghada Hirzallah, Geschäftsführerin SOS-Kinderdorf Palästina.

Die Zahl der Menschen, die bei SOS-Kinderdorf in Rafah Schutz suchen steigt täglich. SOS-Kinderdorf arbeitet u.a. eng mit UNICEF zusammen, die laufend unbegleitete Kinder zusätzlich in das Kinderdorf in Rafah unterbringen. 

SOFORT- UND DIREKTHILFEMASSNAHMEN IN GAZA

Die Nothilfe-Aktivitäten von SOS-Kinderdorf setzen auch außerhalb des Kinderdorfes auf Sofort- und Direkthilfe vor Ort mit Bargeld- und Gutscheinhilfen psychologischer Erst-Hilfe und Familienberatungen.

„_Das SOS-Kinderdorf in Rafah ist aktuell der einzige Ort in ganz Gaza, der Kindern, die ihre Familien im Krieg verloren haben, rund um die Uhr Schutz und Betreuung bietet. Das SOS-Kinderdorf ist ein wichtiger humanitärer Ort, der unter allen Umständen geschützt werden muss! Wir fordern alle Akteur*innen mit größter Dringlichkeit auf, die von dem Konflikt betroffenen Kinder im Einklang mit dem Völkerrecht zu behandeln und zu schützen. Jedes Kind hat ein Recht auf ein sicheres Leben! Unsere Kolleg*innen werden unsere Arbeit im Gazastreifen fortsetzen und Kinder und Familien in dieser lebensbedrohlichen Situation weiterhin so gut wie möglich unterstützen_“, so Christian Moser, Geschäftsführer SOS-Kinderdorf Österreich.

Einige Kinder und Mitarbeiter*innen, die im SOS-Kinderdorf Rafah gelebt hatten, konnten bereits im März in das Westjordanland evakuiert werden. Dies war dank der Kooperation mit Sicherheitskräften und dem Außenministerium möglich.

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