
Social Impact Bond ermöglicht Frauen den beruflichen Wiedereinstieg in der Betreuung von Menschen mit Behinderung
Erfolgreiches Sozialprojekt: Präsentation in der ERSTE Stiftung mit Projektpartnern und Sozialminister Johannes Rauch
atempo, Erste Social Finance und das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz freuen sich über den erfolgreichen Abschluss des Projekts PERSPEKTIVE:DIGITALISIERUNG „ZIEL ASSISTENZ – AVA JETZT“. Die innovative Initiative zielte darauf ab, die doppelte Herausforderung des Mangels an Assistenzpersonal für Menschen mit Behinderung in Österreich und die unterdurchschnittliche Beschäftigungsquote von Frauen, insbesondere von Frauen mit niedrigem Bildungsabschluss, nach der Karenz oder Familienpflegezeit anzugehen. Das Projekt war erfolgreich: 32 Frauen gelang dadurch der berufliche Wiedereinstieg in die Assistenz für Menschen mit Behinderung. Finanziert wurde das Projekt durch einen vom Sozialministerium beauftragten Social Impact Bond, der von einem Konsortium bestehend aus der Erste Social Finance, atempo und der ERSTE Stiftung umgesetzt wurde. Da das Projekt seine Zielsetzungen erreichte, zahlt das Sozialministerium den vorfinanzierten Betrag zurück. Es ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie private Investoren durch Social Impact Bonds soziale Innovation fördern, die der Gesellschaft vielfach nützen.
_„Social Impact Bonds ermöglichen es, durch innovative Ansätze auf Herausforderungen zu reagieren und wirkungsvolle Maßnahmen zu entwickeln. Gerade in Zeiten, in denen wir in vielen Bereichen nach Fachkräften suchen, sind neue Herangehensweisen besonders wichtig. Ich freue mich, dass wir mit dem erfolgreichen Abschluss des zweiten Social Impact Bonds neue Maßstäbe setzen konnten. Das Ausbildungs- und Mentoringprogramm von atempo ermöglichte zahlreichen Frauen nach der Elternkarenz oder Familienpflegezeit den Einstieg in ein soziales Berufsfeld und eröffnete ihnen damit wieder eine Perspektive für die Zukunft. Ich danke dem Projektteam von atempo und der ERSTE Stiftung für die erfolgreiche Umsetzung des Projekts“_, betont Sozialminister Johannes RAUCH.
Der erfolgreiche Abschluss des Projekts wurde am Dienstag, 28. Mai, in den Räumlichkeiten der ERSTE Stiftung gefeiert. Im Rahmen des Events wurden nicht nur die Ergebnisse des Social Impact Bonds präsentiert, sondern auch interessante Einblicke in die Arbeit und Erfahrungen der Projektbeteiligten gewährt. Die Nachfrage nach Betreuungsleistungen stieg sprunghaft an, was den bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfte und die Dringlichkeit innovativer Lösungen unterstrich. atempos Zugang war, die Ausbildung von Assistenzpersonal durch digitale Technologien zu vereinfachen. Im Mittelpunkt dieser Initiative stand die soziale Matchmaking-Plattform „ava“, die nicht nur die Vermittlung von persönlichen Assistenzkräften erleichtert, sondern auch umfassende Online-Schulungsmodule und Mentoring-Unterstützung für Personen anbietet, die eine Beschäftigung im persönlichen Assistenzbereich suchen. Die Erste Social Finance ging die Partnerschaft mit atempo ein, die ERSTE Stiftung hat die Initiative mit 300.000 EUR vorfinanziert.
_„Für Wiedereinsteigerinnen mit niedrigem Bildungsabschluss und in finanziell schwachen Haushalten ist es besonders schwer, einen Job zu finden, der mit ihren Kinderbetreuungspflichten vereinbar ist und Freude macht. Die wichtigste Wirkung dieses Projekts ist, dass die vorher arbeitslosen Frauen die Spirale der Armutsgefährdung für sich und ihre Kinder nachhaltig durchbrechen konnten,“_ sagt die Geschäftsführerin von atempo, Walburga FRÖHLICH.
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