SPÖ-Seltenheim: „FPÖ-EU-Spitzenkandidat Vilimsky betätigt sich als Atomlobbyist und verrät Bevölkerung“

SPÖ-Bundesgeschäftsführer: FPÖ und AfD marschieren auch bei Ja zu Atomkraft im Gleichschritt – „Eine sichere und bessere Zukunft gibt es nur mit einer starken SPÖ“

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim hat heute, Mittwoch, scharfe Kritik an der FPÖ und ihrem EU-Spitzenkandidaten Vilimsky geübt, der sich laut einem aktuellen Bericht der Wochenzeitung „Falter“ in einem im EU-Parlament eingebrachten Abänderungsantrag wörtlich für eine „Hinwendung zu nuklearen Energielösungen“ ausgesprochen hat. „In ihren Sonntagsreden verkauft sich die FPÖ immer als Anti-Atom-Partei. Jetzt sehen wir, dass das wie so oft bei der FPÖ nur heiße Luft ist. Denn offenbar betätigt sich FPÖ-EU-Spitzenkandidat Vilimsky mit Unterstützung der AfD auf EU-Ebene als Atombefürworter: Laut ‚Falter‘ hat Vilimsky in einem gemeinsamen Abänderungsantrag mit der AfD im EU-Parlament die ‚Hinwendung zu nuklearen Energielösungen‘ gefordert! Die beiden Rechtsaußenparteien FPÖ und AfD marschieren also auch beim Ja zur Atomkraft im Gleichschritt und wollen mit der Hochrisikotechnologie Atomkraft zurück in eine verstrahlte Vergangenheit“, so Seltenheim, der gegenüber dem SPÖ-Pressedienst betonte: „Eine sichere und bessere Zukunft gibt es nur mit einer starken SPÖ. Wir stehen für eine Politik mit Herz und Hirn, die dafür sorgt, dass das Leben der Menschen besser wird.“ ****

Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist klar: „Die FPÖ verrät bei jeder Gelegenheit die Bevölkerung. Die FPÖ ist unsozial und arbeitnehmer*innenfeindlich, das hat man auch daran gesehen, dass die FPÖ gemeinsam mit der ÖVP die 60-Stunden-Woche eingeführt und brutale Pensionskürzungen durchgepeitscht hat. Und auch mit dem Pro-Atomkurs von Vilimsky stellt sich die FPÖ gegen die Bevölkerung, die laut Umfragen mit großer Mehrheit gegen Atomkraft ist“, so Seltenheim, der betonte: „Zeigen wir der FPÖ und ihren rechten Gesinnungsfreunden bei der Europawahl die Rote Karte. Nur eine starke SPÖ kann den drohenden Rechtsruck und die damit verbundenen Gefahren für Demokratie, Freiheit und Frieden verhindern.“ (Schluss) mb/bj

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