Industriestandort in Gefahr: Strompreiskompensation muss jetzt verlängert werden!

Faktoren wie unterschiedliche Energiekosten am europäischen Binnenmarkt entscheiden über das Fortbestehen oder die Schließung einer heimischen Papierfabrik.

Die in Österreich vor einem Jahr beschlossene Strompreiskompensation wurde in Form des Stromkosten-Ausgleichgesetzes (SAG) lediglich für das Jahr 2022 gewährt. Eine längere Zusage fehlt und gefährdet den Industriestandort Österreich und über 300.000 Arbeitsplätze allein entlang der Wertschöpfungskette Forst, Holz und Papier. Um den österreichischen Industriestandort vor Abwanderung zu schützen, muss die Strompreiskompensation noch in dieser Legislaturperiode verlängert werden. 

Deutschland als größter Mitbewerber der österreichischen Industrie hat wie etliche andere EU-Staaten und wichtige Exportmärkte der Papierindustrie schon lange eine Strompreiskompensation bis 2030 beschlossen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten und Abwanderung in Drittstaaten ohne Emissionsrichtlinien zu verhindern. „Unter keinen Umständen darf die Strompreiskompensation weiterhin als kurzfristige und vor allem einmalige Unterstützung im Zuge der Energiekrise interpretiert werden. Sie muss als langfristige Maßnahme zur Standortsicherung eingesetzt werden und Österreich hier ein klares Signal senden, dass es sich auch in Zukunft lohnt, hier zu investieren,“ fordert Austropapier-Energiesprecher Enzo Zadra an die Bundesregierung.
Energiekosten können über Existenz entscheiden

Austropapier
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