Mit Harry Potter Krisen meistern lernen: MedUni Wien-Projekt zur Suizidprävention an Schulen

EINE AKTUELL IM TOP-JOURNAL „THE LANCET PUBLIC HEALTH“ PUBLIZIERTE STUDIE UNTER MEDUNI WIEN-MITWIRKUNG BESCHÄFTIGT SICH MIT SUIZIDPRÄVENTION UNTER DEM GESICHTSPUNKT DER TRANSMISSION, DER ÜBERTRAGBARKEIT VON SUIZIDALEM DENKEN UND HANDELN, ABER AUCH VON HOFFNUNG UND BEWÄLTIGUNGSSTRATEGIEN. SCHULEN HABEN SICH ALS WESENTLICHER SCHAUPLATZ DIESER ÜBERTRAGUNG BEI KINDERN UND JUGENDLICHEN ERWIESEN. VOR DIESEM HINTERGRUND WURDE VON EINEM TEAM UM THOMAS NIEDERKROTENTHALER VON DER MEDUNI WIEN EIN PROGRAMM ZUR SUIZIDPRÄVENTION IM KLASSENZIMMER ENTWICKELT. SUIZIDE SIND NACH UNFÄLLEN NACH WIE VOR DIE ZWEITHÄUFIGSTE TODESURSACHE BEI JUNGEN MENSCHEN. DER 10. SEPTEMBER IST WELTTAG DER SUIZIDPRÄVENTION.

Das Schulprojekt „Lesen für die psychische Gesundheit“ zielt darauf ab, die psychische Gesundheitskompetenz und die Bewältigungsfähigkeiten von Jugendlichen zu verbessern. Für die durch speziell geschultes Lehrpersonal angeleitete Lektüre haben Thomas Niederkrotenthaler und sein Team vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien den Roman „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ ausgewählt. Der Grund: Die Autorin  J. K. Rowling hat ihre persönlichen Erfahrungen mit Depressionen in das Buch einfließen lassen, die sie nach eigenen Aussagen mit Hilfe der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) überwunden hat.
ROMAN MIT INTEGRIERTER THERAPIE

Mag. Johannes Angerer
Medizinische Universität Wien
Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: 01/40160-11501
E-Mail: pr@meduniwien.ac.at
Website: https://www.meduniwien.ac.at/pr

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