SPÖ-Becher – Alarmierende Zahlen der Volkshilfe zeigen, wie wichtig Mietpreisstopp und Mietendeckel sind

Die Volkshilfe hat heute Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zu Mieten präsentiert. Demnach machen sich 50 Prozent der Befragten Sorgen, dass sie sich das Wohnen in Zukunft nicht mehr leisten können. Bei den 15 bis 29-Jährigen sind es sogar 62 Prozent, bei Haushalten mit Kindern 60 Prozent. Für SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher sind diese Ergebnisse „alarmierend, aber leider nicht überraschend“. Die ÖVP-Regierungen seit 2017 „haben die extreme Teuerung beim Wohnen einfach durchrauschen lassen; sie haben die Wohnungsmieter:innen genauso wie die Mieter:innen von Geschäftsräumen im Stich gelassen“. ****

Die SPÖ verlangt seit langem einen Mietpreisstopp bis Ende 2026 und danach einen Deckel für die jährliche Erhöhung bei maximal 2 Prozent. Becher: „Die alarmierenden Zahlen der Volkshilfe zeigen, wie wichtig unser Programm für leistbare Mieten ist.“ 

Der Mietpreisstopp bis Ende 2026 und der anschließende Mietendeckel soll für alle Wohnungen und Geschäftsraummieten gelten. Darüber hinaus will die SPÖ den gemeinnützigen Wohnbau forcieren. Es soll in Ballungsräumen 50 Prozent von neugewidmetem Bauland für den gemeinnützigen Wohnbau reserviert werden, und es soll die Zweckbindung der Wohnbauförderung wieder eingeführt werden. 

Die Ergebnisse der Volkshilfe-Umfrage zeigen, dass es für diese Vorschläge eine sehr starke Zustimmung gibt. 78 Prozent der Befragten sprechen sich für einen dauerhaften Mietpreisdeckel aus. 84 Prozent befürworten es, dass der gemeinnützige Wohnbau stärker unterstützt wird und der Staat mehr leistbaren Wohnraum schaffen soll. (Schluss) wf/ls

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