
SPÖ-Muchitsch kritisiert Stimmungsmache von Banken und Versicherung gegen das öffentliche Pensionssystem
SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch hat überhaupt kein Verständnis dafür, dass die Lobbyisten der großen Banken und Versicherungen gegen das öffentliche Pensionssystem Stimmung machen. „Wir haben ein gutes Pensionssystem, es garantiert gute Pensionen, und es ist auch langfristig sicher, wie der Ageing Report der EU-Kommission immer wieder bestätigt“, sagt Muchitsch. „Dass die Banken und Versicherungen ihre Angebote nur unter die Leute bringen können, wenn sie dafür Milliarden aus der staatlichen Pension abziehen, spricht für sich. Sie sollten über ihr Angebot nachdenken, nicht nur darüber, wie sie an die Pensionsbeiträge der Arbeitnehmer und Selbständigen rankommen“, so der SPÖ-Sozialsprecher. ****
Im Unterschied zu den anderen Parteien bekennt sich die SPÖ in ihrem Wahlprogramm zum öffentlichen, im Umlageverfahren organisierten Pensionssystem. „Die Menschen sollen in der Lage sein, bis zum Pensionsalter zu arbeiten und gesund zu bleiben. Dafür braucht es altersgerechte Arbeitsplätze und mehr betriebliche Gesundheitsförderung. Das österreichische Pensionssystem ist krisensicher: Die Pensionsleistungen sind vom Kapitalmarkt unabhängig, gesetzlich festgeschrieben, transparent und sichern den Lebensstandard. Panikmache und das Schlechtreden („Kostenexplosion“, „Pensionsloch“, „Unfinanzierbarkeit“)
weist die SPÖ mit Nachdruck zurück.“
Die SPÖ gibt in ihrem Wahlprogramm das Versprecher ab: „Die gesetzlichen Pensionen werden nicht gekürzt, das gesetzliche Pensionsantrittsalter wird nicht erhöht. Für alle, die Schwerarbeit leisten, soll der Zugang zur Schwerarbeitspension erleichtert werden.“ (Schluss) wf/up
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