
IGGÖ und Diyanet unterzeichnen Memorandum of Understanding zur Vertiefung ihrer Zusammenarbeit
Die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) unterstreicht die Bedeutung des interreligiösen und internationalen Dialogs sowie einer vertieften, professionellen Kooperation islamischer Institutionen. In diesem Sinne empfing IGGÖ-Präsident Ümit Vural den Präsidenten der türkischen Religionsbehörde Diyanet, Ali Erbaş, in den Räumlichkeiten der IGGÖ in Wien.
Als Ergebnis vorangegangener Arbeitsgespräche seit 2022 wurde in einer feierlichen Zeremonie von beiden Seiten ein Memorandum of Understanding (MoU), das die Grundlage für eine verstärkte bilaterale Zusammenarbeit legt, unterzeichnet. Ziel ist es, die Kooperation insbesondere in den Bereichen wissenschaftlicher Forschung, theologischer Ausbildung sowie interkulturellem Dialog künftig weiter auszubauen. Zudem eröffnet das Abkommen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit in der Halal-Zertifizierung und -Kontrolle, etwa durch gemeinsame Schulungen, die Entwicklung technischer Standards und Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
„Der Dialog mit Partnerinstitutionen wie der Diyanet erweitert unsere Arbeit und eröffnet neue Perspektiven für künftige gemeinsame Initiativen auf globaler Ebene“, betont Präsident Vural. Auch Präsident Erbaş hob die Bedeutung des internationalen religiösen Austauschs als wertvollen Beitrag zum friedlichen Miteinander hervor.
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