FPÖ – Brucker: Illegaler Abriss am Khleslplatz bestätigt

SPÖ-Umwidmungsskandal muss lückenlos aufgeklärt werden

„Unsere Befürchtungen wurden nun amtlich bestätigt: Der Abriss des historischen Taubenschlags am Khleslplatz war illegal. Was SPÖ und NEOS politisch durchgepeitscht haben, endet jetzt in einem handfesten Bauskandal“, stellt der Meidlinger FPÖ-Gemeinderat LAbg. Lukas Brucker zum heutigen Bericht des „Kurier“ klar.

Die Wiener Baupolizei hat unmissverständlich festgehalten, dass für den rund 350 Jahre alten Taubenschlag eine Abbruchbewilligung erforderlich gewesen wäre – ein entsprechendes Ansuchen wurde jedoch nie gestellt. „Hier wurde geltendes Recht missachtet. Wir prüfen daher eine Anzeige“, so Brucker.

Der Meidlinger FPÖ-Gemeinderat fordert eine harte Bestrafung des Investors sowie den sofortigen Entzug sämtlicher bestehender Baubescheide in diesem sensiblen Bereich. „Wer Kulturerbe zerstört und sich über Gesetze hinwegsetzt, darf dafür nicht auch noch belohnt werden.“

Einmal mehr zeige sich, dass der gesamte Umwidmungsprozess rund um den Khleslplatz ein SPÖ-Skandal der Sonderklasse sei. „Mit rot-pinker Mehrheit wurde eine Flächenwidmung zugunsten eines Investors durchgepeitscht – gegen die berechtigten Sorgen der Bürgerinitiative und gegen den Widerstand der Opposition. Ein Schelm, wer hier Böses denkt“, kritisiert Brucker.

Die FPÖ werde den Fall nicht ruhen lassen: „Wir werden sämtliche parlamentarischen Möglichkeiten im Wiener Gemeinderat ausschöpfen, um diesen Widmungsskandal und die Rolle von Stadtregierung, Behörden und Investor lückenlos aufzuklären. Die Wienerinnen und Wiener haben ein Recht auf Transparenz und auf den Schutz ihres kulturellen Erbes“, bekräftigt Brucker.

Klub der Wiener Freiheitlichen
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