Pfotenhilfe: Neues Jahr beginnt mit Welle an Tierabgaben

Alleine gestern Montag gab es elf Anfragen für insgesamt 33 Tiere!

Schon das Jahr 2025 war sehr herausfordernd für den Tierschutzhof Pfotenhilfe in der Grenzregion OÖ/Salzburg. Unzählige Menschen wollten ihre nicht ausreichend überlegten Tieranschaffungen abschieben oder hatten ausgesetzte Tiere gefunden. „Dass das Jahr 2026 noch härter beginnt, damit habe ich nicht gerechnet“, seufzt Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler. „Alleine gestern Montag hatten wir elf Anfragen von Haltern, die insgesamt 33 Tiere bringen wollen! Wie soll denn das weitergehen?“ Es handelt sich um Hunde, Katzen, Meerschweinchen, Kaninchen, Laufenten, Hähne und ganze 15 Wellensittiche und es konnte für alle eine Lösung gefunden werden.

TIERANSCHAFFUNGEN VORHER GRÜNDLICH ÜBERLEGEN UND BERATEN LASSEN

Die Pfotenhilfe appelliert seit vielen Jahren, sich vorher ausreichend Gedanken zu machen, Informationen einzuholen, die Finanzierung durchzukalkulieren und auch in der Familie auszuloten, ob wirklich jeder einverstanden ist und auf Dauer bei der Tierversorgung und -beschäftigung mithelfen will. Bei Mietverträgen ist der erste Schritt, sich durchzulesen, ob Tiere überhaupt erlaubt sind. Termine mit Tierinteressenten am Tierschutzhof werden nach Hinweis auf die Vergabekriterien auf www.pfotenhilfe.at, einem telefonischen Beratungsgespräch und unter Einbeziehung möglichst vieler Familienmitglieder vereinbart.

HÄHNE SIND EIN BESONDERS LEIDIGES THEMA – HÜHNER BITTE NICHT BRÜTEN LASSEN!

Wer sich eine Hühnerschar anschaffen will, muss nicht nur deren Bedürfnisse bedenken, die weitaus größer sind, als ein paar Quadratmeter Gatsch und ein paar Körner. Im Wohngebiet sind landwirtschaftliche Tiere nicht erlaubt. Wenn sich also nur ein Nachbar etwa über den zu lauten Hahn beschwert, muss dieser weg, das ist höchstgerichtlich bestätigt. Und so leben am Tierschutzhof Pfotenhilfe dutzende abgeschobene Hähne. „Ein Hahn ist für das Sozialgefüge einer Hühnerschar äußerst wichtig, aber bitte lassen Sie die Hühner keinesfalls brüten, denn sonst haben Sie plötzlich jede Menge Hähne und damit ein Riesenproblem. Denn oft fechten diese bei zu wenig Platzangebot blutige Rangkämpfe aus, die sogar tödlich ausgehen können. Und wir haben wirklich schon mehr als genug Hähne!“, so Stadler abschließend.

Verein PFOTENHILFE
Jürgen Stadler
Telefon: +436648485550
E-Mail: juergen.stadler@pfotenhilfe.at

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