Grüne Wien/Pühringer, Berner: Kinder- und Jugendhilfe in der Krise – Dringliche Anfrage im Landtag

Die Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Wien (MA 11) steht seit Jahren unter Druck: Die Mitarbeiter:innen sind am Limit, vor Weihnachten gab es sogar einen Aufnahmestopp in den Krisenzentren der Stadt Wien. Allein in den Jahren 2022 bis 2024 ist die Zahl der Gefährdungsabklärungen aufgrund von Vernachlässigung, psychischer und physischer Gewalt von 11.995 auf 13.181 gestiegen, ein Plus von 10 Prozent und ein Signal für wachsende Belastungssituationen in Familien. Gleichzeitig sank die Zahl der Mitarbeiter:innen in der Kinder- und Jugendhilfe auf ihren Tiefststand.

Die Belastung der Mitarbeiter:innen der MA 11 ist enorm hoch: Der Wiener Stadtrechnungshof empfiehlt zum wiederholten Mal die lückenlose Einhaltung der Ruhe- und Ausgleichsruhezeiten, sowie bessere Arbeitszeiten und -bedingungen, insbesondere in den Krisenzentren und sozialpädagogischen WGs. „Es reicht nicht mehr, auf neue Skandale nur mit Betroffenheit zu reagieren. Hier zeigt sich ein Versagen der verantwortlichen NEOS-Stadträt:innen Emmerling und zuvor Wiederkehr. Betroffene Kinder und Jugendliche sowie engagierte Mitarbeiter:innen werden in einer Notsituation allein gelassen. Wien braucht eine Kinder- und Jugendhilfe, die wirksam ist“, so Parteivorsitzende Judith Pühringer. Die Grünen Wien stellen dazu eine Dringliche Anfrage im kommenden Landtag.
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