
Neßler an Hörl: Maßlose Seilbahner sind das Problem – nicht jene, die unsere Naturjuwele schützen
Die Grünen weisen persönliche Angriffe von Franz Hörl auf Gutachter:innen und die Umweltanwaltschaft entschieden zurück
„Die Wissenschaftsfeindlichkeit der ÖVP und ihres obersten Seilbahners Franz Hörl erreicht mit seinen aktuellen persönlichen Angriffen in der heutigen Krone erneut neue Gipfelhöhen. Diesen Anwürfen ist entschlossen entgegenzutreten. Es kann nicht sein, dass immer dann, wenn wissenschaftliche Fakten oder rechtsstaatliche Entscheidungen über Projekte nicht dem Wunsch einzelner Seilbahnbetreiber entsprechen, sofort die Keule ausgepackt und Gegner:innen persönlich attackiert werden“, sagt Barbara Neßler, Tourismussprecherin der Grünen.
„Die Zeiten der allmächtigen Seilbahn-Kaiser, die sich auf undurchsichtigen Wegen durchgesetzt haben, sind glücklicherweise vorbei. Das sollte inzwischen selbst den hartnäckigsten Verteidigern dieser alten Methoden klar sein“, betont Neßler.
„Auch die Ära der großen Schigebiets-Zusammenschlüsse ‚ohne Rücksicht auf Verluste‘ ist vorbei – das gilt besonders für den Raum zwischen Paznaun und Arlberg. Hier geht es längst nur noch um einen Verdrängungswettbewerb der Großen auf Kosten der Kleinen. Dieser ist weder im Sinne einer ausgewogenen, breit verteilten Wertschöpfung im Tourismus, noch die richtige Antwort auf Overtourism und seine Folgen – von Verkehrschaos bis hin zu unbezahlbarem Wohnraum für Einheimische. In Zeiten der Klimakrise und rückläufiger Skifahrer:innenzahlen verdienen jene, die unsere Natur gegen wirtschaftlich unsinnige Großprojekte verteidigen, unsere Unterstützung – nicht persönliche Angriffe“, so Neßler.
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