
JUNOS: Wehrdienstverlängerung ist der falsche Weg
Dirnböck: Professionelles und attraktives Berufsheer statt mehr Zwang für junge Burschen.
Die JUNOS stellen angesichts der heute präsentierten Pläne der Wehrdienstkommission klar, dass eine Verlängerung des Grundwehrdienstes für sie nicht infrage kommt.
„Eine Verlängerung des Grundwehrdienstes löst keine strukturellen Herausforderungen, sondern verschiebt sie auf dem Rücken der nächsten Generation. Statt zusätzlicher Monate im Grundwehrdienst braucht es eine umfassende Reform, die Attraktivität, Effizienz und zeitgemäße Ausbildung in den Mittelpunkt stellt. Das Heer muss ein attraktiver Arbeitgeber mit bester Ausstattung werden.“, betont Jakob Dirnböck, der stellvertretender Vorsitzende der JUNOS.
Die Jungen NEOS sehen das Thema Sicherheit als zentrale Herausforderung und sprechen sich im Zuge der Debatte weiterhin für ein Berufsheer aus, wie es auch in vielen anderen europäischen Ländern längst Realität ist. „Um die Wehrhaftigkeit unseres Staats zu garantieren ist ein Berufsheer längst überfällig und dringend nötig um für die Herausforderungen der Moderne und immer technischere Kriegsführung gewappnet zu sein. Gerade angesichts der sicherheitspolitischen Herausforderungen in Europa ist klar: Die Sicherheit der jungen Generation und ihre Zukunftsperspektiven müssen das zentrale Thema sein“, so die JUNOS abschließend.
JUNOS
Fabienne Lackner
E-Mail: fabienne.lackner@junos.at
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