
Klausur der Wiener Stadtregierung: Wien geht selbstbewusst und zuversichtlich in die Zukunft
Stadtregierung präsentiert neue Stadtentwicklungsgebiete, Projekte in der Bildung, Ausweitung der Wiener Medieninitiative und gibt Startschuss für neues Life Science Center
„Starke Wirtschaft. Starkes Wien.“ War das Motto der Klausur der Wiener Stadtregierung am 23. Jänner 2026 im Wiener Rathaus. Die Stadt hat sich in den vergangenen Jahren der Rezession als erfolgreicher Wirtschaftsstandort mit einem robusten Arbeitsmarkt bewiesen. Als einziges Bundesland konnte Wien durchgehend Wirtschaftswachstum verzeichnen und darüber hinaus einen historischen Beschäftigungsrekord vermelden. Ziel der Regierungsklausur war, Maßnahmen und Projekte zu erarbeiten, die neue Arbeitsplätze schaffen und das Wirtschaftswachstum ankurbeln, um Wien in eine gute Zukunft zu führen.
_“Die vergangenen Jahre haben eines bewiesen: Wien ist selbst in Zeiten der Rezession der Wirtschaftsmotor der Republik. Durchgehendes Wirtschaftswachstum und ein Beschäftigungsrekord sprechen für sich. Wir setzen jetzt Maßnahmen, um dieses Wachstum weiter anzukurbeln, damit so viele Menschen eine Beschäftigung bekommen. Dabei setzen wir auf unsere Stärken: Ein lebendiger Tourismus, Investitionen in Zukunftsbranchen, die Sicherung einer vielfältigen Medienlandschaft. So führen wir Wien in eine erfolgreiche Zukunft”, sagt Bürgermeister Michael Ludwig._
_“Ein wirtschaftlicher Aufschwung ist auch ein gesellschaftlicher Aufschwung. Und die Grundlage dafür ist die beste Bildung, damit jeder Mensch die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben hat. Aufschwung bedeutet vor allem eines: Dass unser Leben besser wird. Dafür arbeiten wir jeden Tag”, sagt Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling._
WIENER WIRTSCHAFTSSTANDORT BESTICHT DURCH STARKE INDUSTRIE UND ERFOLGREICHEN TOURISMUS
Wien hat sich erfolgreich gegen die Rezession in Österreich gestemmt. Als einziges Bundesland hat es durchgehend Wirtschaftswachstum verzeichnet. Das prognostizierte Wirtschaftswachstum für 2025 für Wien liegt bei rund einem Prozent – im Gegensatz zu +0,3 Prozent für das gesamte Bundesgebiet. Wien hat derzeit eine Wirtschaftsleistung von rund 130 Milliarden Euro. Das sind 25,4 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung in Österreich und damit ist Wien der Wirtschaftsmotor der Republik.
Wien hatte in den vergangenen drei Jahren den mit Abstand stärksten Zuwachs an Beschäftigungsverhältnissen – absolut (+35.585) wie prozentuell (+2,1 Prozent). Damit entfallen vom gesamten Beschäftigungszuwachs Österreichs genau 69,3 Prozent allein auf die Bundeshauptstadt. In den vergangenen drei Jahren sind in Wien mehr als doppelt so viele neue Jobs entstanden, wie in allen anderen Bundesländern zusammen. Die Bundeshauptstadt verzeichnet mit 933.430 Personen einen historischen Beschäftigungs-Höchststand.
Die Gründe dafür sind neben zahlreichen Maßnahmen zur Steigerung der Beschäftigung (zB Frauenstiftung, Joboffensive für Jugendliche, Joboffensive 50plus), die vom österreichweit einzigartigen Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds (waff) umgesetzt werden auch ein Höchststand an über 10.000 Unternehmensneugründungen und 218 internationalen Betriebsansiedlungen. Besonders stark performen
die Industrie im Life-Science-Bereich (die industrielle Wertschöpfung ist in Wien 2025 um +8,6 Prozent gewachsen, österreichweit um lediglich +0,7 Prozent) sowie der städtische Tourismus, der 2025 mit einem neuerlichen Nächtigungsrekord von über 20 Millionen Nächtigungen (+6 Prozent zum Vorjahr) ganzjährige Arbeitsplätze sichert und Wertschöpfung in der Stadt schafft.
Wiens Life-Science-Branche wächst seit Jahren und investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung. Der Jahresumsatz stieg zuletzt um 22 Prozent auf rund 22,7 Milliarden Euro. Mehr als 49.000 Beschäftigte arbeiten in Wien im Life-Science-Sektor.
BILDUNG UND INTEGRATION ALS GRUNDLAGE FÜR DEN AUFSCHWUNG
Die wichtigste Säule für diesen wirtschaftlichen Erfolg bleibt die Bildung, denn Aufschwung funktioniert nur, wenn alle Menschen eine echte Chance erhalten. Wien investiert weiter in die Sprachförderung, den Ausbau von Unterstützungspersonal und leistet mit einer umfangreichen Reform des Kindergartens den Grundstein für die besten Voraussetzungen aller Kinder für eine gelungene Bildungslaufbahn. Moderne Verwaltung, ein neues Fördersystem und eine Weiterentwicklung der Rahmenbedingungen für Pädagog*innen sind das Ziel.
Ein guter Wirtschaftsstandort, aber auch eine lebenswerte Stadt funktioniert nur, wenn alle Menschen eine Chance im Leben haben. Das Gegenteil führt zu Arbeitslosigkeit, zu Perspektivenlosigkeit – und das passt nicht zur Vision von Wien als einer Stadt, die Potenziale heben möchte. Mit Integrationsmaßnahmen wie dem StartWien Hub setzt Wien auf Integration ab Tag 1 und Angeboten aus einer Hand im Sinne eines One-Stop-Shops für Neuzugewanderte. Auch immer neue Formate für den deutschen Spracherwerb leisten einen wesentlichen Beitrag zu einer raschen Integration in die Gesellschaft.
Neben den kleinen und mittleren Unternehmen leisten mit fast 10 Prozent der Wirtschaftsleistung des Wiener Handels auch die Wiener Märkte einen wesentlichen Beitrag zum Wachstum in der Stadt. Hier bekennt sich die Aufschwungskoalition zur Weiterentwicklung der Märkte und der regionalen Nahversorgung. Mit neuen Marktformaten und der Unterstützung regionaler Produzentinnen und Produzenten wird die heimische Wertschöpfung auch in diesem Bereich angeregt.
ZWEI NEUE STADTENTWICKLUNGSGEBIETE UND EIN WEITERES STADTERNEUERUNGSGEBIET ALS ZUSÄTZLICHER WIRTSCHAFTSMOTOR EINER WACHSENDEN STADT
Das Wiener Wohnbaumodell ist international beachtet und genießt höchstes Ansehen. Wien ist führend, wenn es um den Ausbau und den Fortschritt im sozialen Wohnbau geht. Gleichzeitig bedeutet der kontinuierliche Ausbau des geförderten Wohnbaus, die Stärkung einer tragenden Säule der Wiener Wirtschaft. Mit der Wohnbauoffensive 2024+ wurden aktuell rund 22.200 geförderte Wohnungen auf Schiene gebracht und darüber hinaus starten auch im Jahr 2026 weitere Bauträgerwettbewerbe.
„Als Metropole des sozialen Wohnbaus setzt Wien international neue Maßstäbe für leistbares Wohnen und kurbelt gleichzeitig den Wirtschaftsmotor Bauwirtschaft an. Die Stadt nimmt hier aktiv Verantwortung wahr, fördert den Neubau von leistbaren Wohnungen und unterstützt nachhaltige Sanierungen von Gebäuden. Garant dafür sind nicht zuletzt neue Bauträgerwettbewerbe des wohnfonds_wien und das Stadterneuerungsprogramm WieNEU+ zur Grätzlsanierung. Auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten wird damit sichergestellt, dass Wien bei Innnovation, Leistbarkeit und Lebensqualität weiterhin internationales Vorbild bleibt!“, sagt Vizebürgermeisterin Kathrin Gaál.
Wien beginnt heuer mit der Entwicklung von fünf Stadtgebieten mit insgesamt 4.530 geförderten Wohnungen im Endausbau. Neben den Stadtentwicklungsgebieten Erzherzog-Karl-Straße (Donaustadt, 1.920 Wohnungen im Endausbau), Weichseltalgasse (Simmering, 660 Wohnungen im Endausbau) und der Phase B am Nordwestbahnhof (Brigittenau, 1.300 Wohnungen im Endausbau) kommen zwei brandneue Stadtentwicklungsgebiete dazu, deren Entwicklung ebenso heuer startet. Es handelt sich hierbei um ein Gebiet in Simmering (Gasometer-Vorfeld) sowie in der Donaustadt (Wagramer Straße), die allein dort 650 zusätzliche geförderte Wohnungen schaffen werden.
Die Entwicklung von Stadtquartieren bedeutet die Umsetzung eines gemeinsamen Konzepts über die einzelnen Baugründe hinweg. Es wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, womit konkrete thematische Schwerpunkte (“Wohnmodelle für Alleinerziehende”, “Wohnen für Generationen”, “WohnBAUMprogramm” etc.) gesetzt werden können. Sowohl Gemeinschaftsflächen als auch die einzelnen Bauprojekte werden dahingehend konzipiert.
Im Bereich Stadterneuerung setzt die Stadt Wien mit seinem Stadterneuerungsprogramm WieNEU+ neue Maßstäbe. Die gezielte Sanierung und Belebung ganzer Grätzl wird dabei in den Fokus genommen. Das Programm ermöglicht, durch verschiedene Förderschienen Impulse zu setzen: Die „Grätzlförderung“ unterstützt bei innovativen Gebäudesanierungsprojekten. Die „Grätzlinitiative“ unterstützt lokale Unternehmer*innen, Vereine und Interessenverbände. Durch diese gezielte Belebung der Erdgeschosszonen wird das Miteinander vor Ort gefördert.
Nach den Zielgebieten Innerfavoriten und dem Grätzl 20+2 (so genanntes Alliiertenviertel) startete das Programm mit Dezember 2025 auch im neuen Zielgebiet Hernals. Noch in dieser Legislaturperiode wird mit Floridsdorf (in der Umgebung des Schlingermarkts) ein weiteres viertes Zielgebiet aus der Taufe gehoben.
Das Ergebnis ist eine wirtschaftliche Belebung in mehrfacher Hinsicht: Neben starken Impulsen für den lokalen Handel können an den Förderungen für Sanierungs- und Dekarbonisierungstätigkeiten sowohl gemeinnützige, als auch private Hauseigentümer*innen partizipieren – bei gleichzeitiger Anhebung der Wohnqualität für die Bewohner*innen.
NEUES LIFE SCIENCE CENTER UM RUND 170 MILLIONEN EURO ENTSTEHT IN NEU MARX – FERTIGSTELLUNG 2029
Künstliche Intelligenz ist aus der modernen Gesundheitsforschung und der Weiterentwicklung der Biomedizin nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglicht, Therapien und Medikamente künftig stärker auf individuelle Erkrankungsbilder zuzuschneiden. Genau hier setzt die Stadt Wien an: Auf rund 14.000 m² errichtet die Wirtschaftsagentur Wien mit dem Life Science Center Vienna in Neu Marx einen Innovations- und KI-Hub, der einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit der Menschen leisten wird. Wien positioniert sich damit im Wettbewerb um Talente, Innovation und Investitionen klar als eine der führenden Life-Science- und KI-Metropolen Europas.
„Mit dem Life Science Center setzen wir einen weiteren Meilenstein für eine starke Wirtschaft und ein starkes Wien. Die Investition von rund 170 Millionen Euro stärkt nicht nur den Forschungs- und Innovationsstandort Neu Marx, sondern schafft nachhaltige Wertschöpfung und sichert Arbeitsplätze – von der Bauwirtschaft bis hin zu hochqualifizierten Jobs in Forschung, Technologie und künstlicher Intelligenz. Durch die enge Verbindung von Spitzenforschung, unternehmerischer Innovation und klimaneutraler Infrastruktur positionieren wir Wien langfristig als führende Life-Science- und KI-Metropole Europas und sorgen dafür, dass wirtschaftlicher Erfolg, soziale Sicherheit und Fortschritt Hand in Hand gehen“, sagt Wirtschaftsstadträtin Barbara Novak.
Das Life Science Center Vienna umfasst Erdgeschoss und sechs Obergeschosse sowie ein Untergeschoss mit der Möglichkeit, zusätzliche Serverleistung für Robotiklabor- und KI-Anwendungen zu integrieren. Mit der Errichtung des Life Science Centers investiert die Stadt Wien rund 170 Millionen Euro. Das Life Science Center Vienna wird bis 2029 fertiggestellt. Es ist als energieeffizientes, nachhaltiges Labor- und Bürogebäude mit klimaneutraler Energieversorgung konzipiert und wird nach dem Gold-Standard der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (ÖGNB) zertifiziert.
Allein durch die Bautätigkeit werden rund 1.000 Arbeitsplätze in der Baubranche gesichert. Das neue Zentrum entsteht im Umfeld des Vienna BioCenters in Neu Marx – einem exzellenten Wissenschaftscluster mit sechs Forschungseinrichtungen sowie 42 Unternehmen und Startups. Erste Mieterin im Life Science Center Vienna ist AITHYRA, das von der Boehringer Ingelheim Stiftung finanzierte Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz in der Biomedizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. AITHYRA belegt rund 7.000 Quadratmeter und damit 50 Prozent der Flächen und kann bereits 2029 einziehen.
AITHYRA entwickelt KI-gestützte Forschungsansätze, die Fortschritte in der Biomedizin beschleunigen: Ziel ist es, Erkrankungen besser zu verstehen, schnellere und zuverlässigere Diagnosen zu ermöglichen und neue Therapien – auch für bislang unheilbare Krankheiten – voranzutreiben. Neben der Investition der Stadt Wien in die Errichtung des Life Science Center Vienna unterstützt die Stadt AITHYRA mit der Übernahme eines Drittels der Miete.
Zum neuen Life Science Center gibt es ab heute eine eigene Website mit allen Informationen dazu: www.lifesciencecentervienna.at
6 MILLIONEN EURO FÜR DIE WIENER MEDIENINITIATIVE: ÖSTERREICHS ERSTE QUALITATIVE MEDIENUNTERSTÜTZUNG IST FÜR DIE KOMMENDEN JAHRE ABGESICHERT
Eine vielfältige Medienlandschaft mit unabhängigen, qualitativen und zeitgemäßen journalistischen Angeboten und gut ausgebildeten Journalist*innen ist essenziell für eine lebendige, funktionierende Demokratie. Doch Qualitätsmedien stehen durch unregulierte, global agierende Online-Konzerne unter massivem wirtschaftlichen und strukturellen Druck.
Mit der Wiener Medieninitiative stärkt die Stadt Wien seit 2019 die heimische Medienbranche, fördert qualitativen Journalismus und unterstützt Medien bei der digitalen Transformation. 318 Medienprojekte wurden seit dem Start mit fast 11 Millionen Euro gefördert – darunter große, kleine und neu gegründete Medienunternehmen sowie Medienideen, die auf dem Weg zur Gründung begleitet wurden. Angesichts der sich verschärfenden Situation in der Wiener Medienlandschaft, setzt die Stadt mit der Wiener Medieninitiative einen Schwerpunkt, um bestehende Medien zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern.
Die Wiener Medieninitiative wird laufend weiterentwickelt: Bereits im vergangenen Herbst hat Bürgermeister Michael Ludwig angekündigt, dass die Wiener Medieninitiative im März 2026 mit 600.000 Euro weitergeführt wird. Gefördert werden Projekte bestehender Medienunternehmen aus Wien, die Arbeitsplätze erhalten oder neue Arbeitsplätze schaffen. Dazu zählen etwa Vorhaben, die durch neue Formen der Medienproduktion, Digitalisierung oder Restrukturierung langfristige Beschäftigung ermöglichen. Diese Beschäftigungseffekte werden im Rahmen der Antragsbewertung zum Fokusthema und somit zum KO-Kriterium. Die Initiative soll Wien weiterhin als Zentrum für Qualitätsjournalismus und Medieninnovation positionieren. Um den Anteil von Frauen in leitender Position in Medienprojekten zu stärken, wird der Frauenbonus weitergeführt.
Darüber hinaus hat die Stadt Wien – um erneut einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Medienvielfalt und journalistischer Arbeitsplätze am Medienstandort Wien zu leisten – die Wiener Medieninitiative für die nächsten Jahre abgesichert. Sie wird mit 6 Millionen Euro ausgestattet, um journalistische Vielfalt, qualitätsvolle Berichterstattung und sichere Arbeitsplätze in Wien weiter zu fördern.
KLIMA-ALLIANZEN LASSEN KLIMA UND WIRTSCHAFT WEITER VERSCHMELZEN; RAUS-AUS-GAS-NAVI ALS „ENERGIEWENDE PARTNERBÖRSE“
Das Bündnis zwischen Stadt und Wirtschaft wird bald noch fester, und zwar mit den im Wiener Klimagesetz verankerten Klima-Allianzen. Die Klima-Allianzen sind ein nie-dagewesener Zusammenschluss zwischen Stadt und Wirtschaft, denn erstmals in der Geschichte der Stadt werden Unternehmen aktiv am Erreichen der städtischen Klimaziele mitarbeiten. Im Fokus steht ein „Memorandum of Understanding“, eine schriftliche Vereinbarung also, die von Stadtpolitik und Unternehmen gemeinsam unterzeichnet wird. Die ersten Unternehmen, die Teil dieser Allianz werden, stehen bereits fest und werden in Bälde medial präsentiert.
Besonders fest wird das Klima-Wirtschafts-Bündnis im Bereich der Energiewende. Hier hat die Stadt Wien im Rahmen der Initiative „100 Projekte Raus aus Gas“ schon in den letzten fünf Jahren wichtige Partnerinnen und Partner aus der Baubranche gewonnen. Allen, die es noch werden wollen, macht es die Stadt Wien jetzt noch einfacher: Mit dem Online-Tool „Raus-aus-Gas-Navi“ finden alle Eigentümer*innen, die ihr Haus auf
klimafreundliche Wärmeversorgung umstellen möchten, in Sekundenschnelle die geeignete Lösung. Es reichen eine Handvoll Mausklicks, damit das Tool passende Optionen vorschlägt. Damit gewinnt die Stadt Wien noch schneller neue Partner*innen aus der Wirtschaft und für den heimischen Klimaschutz.
WIRTSCHAFTSMOTOR WIENER STADTWERKE: „STADTWERKE-EFFEKT“ SICHERT 53.000 ARBEITSPLÄTZE
Die Wiener Stadtwerke mit ihren starken Töchter-Unternehmen sind der Motor, der die Stadt das ganze Jahr über am Laufen hält und wesentlicher Teil einer starken Wirtschaft für ein starkes Wien. Bis 2030 investieren sie als Österreichs größter kommunaler Infrastrukturdienstleister 9,4 Milliarden Euro, etwa in den Ausbau der Windparks und PV-Anlagen, sichere Energienetze und in die Erweiterung des Öffi-Angebotes mit Schwerpunkt Gleiserneuerung für das sechstgrößte Straßenbahnnetz der Welt und den U2xU5-Ausbau. Allein im Zeitraum zwischen 2021 und 2025 lag die Wertschöpfung im Inland durch Infrastruktur-Investitionen bei 4,8 Milliarden Euro. Damit ist die Schaffung und Sicherung von fast 53.000 Arbeitsplätzen verbunden sowie die Leistung von rund einer Milliarde Euro an Steuerabgaben, die gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten von großer Bedeutung sind.
INVESTITIONEN KULTUR UND WISSENSCHAFT ALS NACHHALTIGE STANDORTFAKTOREN
Kunst und Kultur sind ein zentraler Treiber für den Tourismusstandort Wien und prägen dessen internationale Wahrnehmung. Kulturelle Leuchttürme und Erfolge im Film stärken die Sichtbarkeit, Wertschöpfung und Beschäftigung in der Stadt. Die Wiener Filmförderung entfaltet eine überdurchschnittliche wirtschaftliche Hebelwirkung für die lokale Produktionslandschaft. Darüber hinaus generieren nationale, internationale und städtische Forschungs- sowie Wissenschaftsförderungen Produktivitätsimpulse, Arbeitsplätze und Innovation. Investitionen in Kultur, Wissenschaft und Forschung tragen somit einen wichtigen Teil dazu bei, langfristig die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Wiens abzusichern.
SUPERSPORTJAHR 2026 ALS WICHTIGER WIRTSCHAFTSFAKTOR FÜR DIE STADT
Sportveranstaltungen sind nicht nur sportliche Highlights, sondern wichtige Wirtschaftsfaktoren mit einem beträchtlichen Antrieb für die Wiener Hotellerie und Gastronomie. Großevents wie der Vienna City Marathon erzielen eine ähnliche ökonomische Hebelwirkung wie internationale Kongresse (zB European Radiology Congress) oder globale Musik-Acts. 2026 kann die Stadt Wien mit einem besonderen Sportjahr aufwarten. Neben dem Marathon, den Erste Bank Open im Tennis und dem 3×3-Basketball-Turnier am Heumarkt stehen im Juni zwei weitere Großevents ins Haus. Zu den Sport Austria Finals – Österreichs größtem Multisportevent von 3. bis 7. Juni – werden 6.500 Athlet*innen und Betreuer*innen aus über 35 Sportarten sowie zehntausende Zuschauer erwartet. Der Medienwert der Finals liegt bei 2,1 Millionen Euro, der ORF überträgt 27 Stunden live. Zu den Special Olympics Österreich haben sich 1.800 Athlet*innen mit geistiger Beeinträchtigung angemeldet. Bei beiden Großevents wird die neu errichtete Sport Arena Wien in Leopoldstadt als zentrale Austragungsstätte fungieren, dazu kommen weitere Schauplätze in anderen Bezirken.
Mediensprecher Bürgermeister Michael Ludwig
Mario Dujakovic
Telefon: +43 1 4000 81859
E-Mail: mario.dukakovic@wien.gv.at
Marko Knöbl
Mediensprecher Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling
Telefon: +43 1 4000 83203
E-Mail: marko.knoebl@wien.gv.at
Stephan Grundei
Mediensprecher Vizebürgermeisterin Kathrin Gaal
Telefon: +43 1 4000 98057
E-Mail: stephan.grundei@wien.gv.at
Karin Jakubowicz
Mediensprecherin Stadträtin Barbara Novak
Telefon: +43 1 4000 81218
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