
Grüne verurteilen antisemitische Schmierereien in Währing aufs Schärfste
Hammer: Konsequentes Vorgehen gegen Antisemitismus ist notwendig
Mit Entsetzen reagiert der Rechtsextremismus-Sprecher der Grünen, Lukas Hammer, auf die in der Nacht auf Montag aufgetauchten antisemitischen Schmierereien und Hakenkreuze in der Währinger Straße, unweit der Räumlichkeiten der Jüdischen Hochschülerschaft (JöH).
„Ich verurteile diese antisemitische Schmiererei auf das Schärfste. Antisemitische Hetze, NS-Symbole und Drohungen sind keine Kavaliersdelikte, sondern Ausdruck einer gefährlichen Ideologie. Dass das ausgerechnet einen Tag vor dem Internationalen Holocaust-Gedenktag passiert, ist nicht nur ein widerwärtiger Akt, sondern ein perfider und gezielter Einschüchterungsversuch gegen jüdisches Leben in Wien“, meint Hammer.
Die Grünen begrüßen, dass die Polizei wegen Sachbeschädigung, Verhetzung und nach dem Verbotsgesetz ermittelt und das Landesamt Staatsschutz und Extremismusbekämpfung eingeschaltet wurde. „Antisemitische Straftaten müssen lückenlos aufgeklärt und mit der vollen Härte des Rechtsstaats verfolgt werden“, hält Hammer fest und weiter: „Es ist erschreckend, dass die Jüdinnen und Juden in Österreich solchen Angriffen ausgesetzt sind. Antisemitismus ist ein massives Problem in unserer Gesellschaft, dem wir entschlossen entgegentreten müssen.“
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