#GoRed Day am 6. Februar: Rot tragen, um Frauenherzen zu retten

Im Jahr 2024 sind über 16.000 Frauen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestorben. Sie sind die häufigste Todesursache für Frauen. Warum mehr Frauen als Männer an diesen Erkrankungen sterben, hat viele Gründe. Die betroffenen Frauen können die Symptome oft nicht richtig deuten, denn sie unterscheiden sich von denen der Männer, die weitläufig bekannt sind. Hier setzt die #GoRed Kampagne an: Sie schafft Bewusstsein für Frauenherzgesundheit – in der Politik, in der Medizin und bei den Frauen selbst. Am Aktionstag, dem 6. Februar 2026, setzen Frauen und Männer ein deutliches Zeichen: mit einem roten Kleidungsstück oder einem roten Accessoire.

FRAUENHERZEN SCHLAGEN ANDERS, DOCH VIELE WISSEN DAS NICHT

Denkt man an Herzinfarkt, stellt man sich häufig starke Schmerzen in der Brust vor. Doch bei Frauen sehen die Symptome oft ganz anders aus: ungewöhnliche Müdigkeit, Atemnot, Übelkeit oder Erbrechen, Druck im Rücken, Nacken oder Oberbauch, Schwindel oder kalter Schweiß. Frauen erkennen diese Symptome oft nicht und streichen sie als etwas anderes ab. Auch weil sie nicht wissen können, welche fatalen Folgen das für sie haben kann. Gleichzeitig fehlen geschlechtersensible Präventionsmaßnahmen.

FRAUENHERZGESUNDHEIT BETRIFFT UNS ALLE

Herzgesundheit bei Frauen geht nicht nur die weibliche Hälfte der Bevölkerung etwas an. Die Auswirkungen verspäteter Diagnosen sind nicht nur individuell, sondern auch gesellschaftlich relevant. Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen hohe direkte und indirekte Kosten durch Hospitalisierungen, Arbeitsausfälle und Langzeitfolgen. Studien zeigen, dass frühzeitige Prävention und gezielte Risikoerkennung Krankheitslast und Kosten deutlich reduzieren können. Besonders alarmierend: Kardiovaskuläre Erkrankungen nehmen laut internationalen Studien bei jungen Frauen zwischen 20 und 54 Jahren zu. Investitionen in frauenspezifische Prävention sind daher nicht nur gesundheitspolitisch, sondern auch ökonomisch sinnvoll. #GoRed Austria versteht sich in diesem Kontext als Brücke zwischen medizinischer Evidenz und gesellschaftlicher Umsetzung.

HERZGESUNDHEIT WIRD TEIL DER EU-AGENDA: MIT STARKEM FOKUS AUF FRAUEN

Mit dem EU „Cardiovascular Health Plan“ ist ein Meilenstein für Europas Herzgesundheit gelegt worden. An dem Plan hat unter anderem Univ. Prof. Dr. Daniel Scherr, Präsident der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft mitgearbeitet. _„_Alle 15 Minuten stirbt in Österreich ein Mensch an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Tragische ist, viele dieser Todesfälle wären vermeidbar gewesen,“ so Scherr.

Im Plan enthalten sind klare Ziele bis 2035, darunter: Reduktion der vorzeitigen kardiovaskulären Sterblichkeit, gezielte Bekämpfung zentraler Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes und Adipositas, Stärkung von Prävention, Früherkennung und digitaler Gesundheitsstrategien. #GoRed begrüßt besonders den Fokus auf Herzgesundheit von Frauen.

EIN ROTES ACCESSOIRE AM 6. FEBRUAR KANN LEBEN RETTEN

Die Kampagne #GoRed Austria verfolgt das Ziel, dass mehr Frauen ihre kardialen Risikofaktoren kennen, medizinisches Personal frauenspezifische Symptome und Risiken konsequent berücksichtigt und Politik wie Gesundheitswesen gezielt in Prävention und Forschung zur Frauenherzgesundheit investieren.

Jeder kann #GoRed unterstützen. _„_Um auf die Herzgesundheit von Frauen aufmerksam zu machen, setzen wir am 6. Februar gemeinsam ein Zeichen! Wir laden alle Frauen und Männer in Österreich ein, sichtbar für Frauenherzgesundheit einzustehen,“ so die Initiatorinnen von #GoRed Austria, Erika Sander, Gudrun Kreutner-Reisinger, Anna Rab und Kristina Hentschel.

Um auf Frauenherzgesundheit aufmerksam zu machen, tragen Mitwirkende am 6. Februar rot – ob Kleidungsstück oder Accessoire – und posten ein Foto in den Sozialen Medien mit dem Hashtag #GOREDAUSTRIA und #FRAUENHERZENSCHLAGENANDERS.

Social-Media Material und Informationen über den Aktionstag finden Sie auf gored.at.

Die Awareness-Aktion wird unterstützt von: Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien, Gesundheitszentrum für Selbstständige, Siemens Healthineers, Bayer PharmaÖsterreich, AstraZeneca Österreich GmbH

FOTOS:

#GoRed Austria
Mag. Gudrun Kreutner-Reisinger
Telefon: +43 699 1105 4001
E-Mail: info@gored.at

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