SPÖ-Lindner: Europarat fordert Verbot aller Konversionstherapien!

Parlamentarische Versammlung des Europarates erkennt die große Gefahr von Konversionspraktiken an und fordert gesetzliche Verbote und klare Strafen in allen Mitgliedsstaaten

Einen wichtigen Schritt zum Schutz der Selbstbestimmung und Gesundheit von LGBTIQ+ Personen in ganz Europa setzte gestern Abend die Parlamentarische Versammlung des Europarates. Mit großer Mehrheit und auch vielen Stimmen aus dem konservativen Lager stimmte die Versammlung einer Resolution zu, die einen umfassenden Schutz vor hochgefährlichen Konversionspraktiken in allen Mitgliedsstaaten des Europarates fordert. Damit stellten die Abgeordneten u.a. klar, dass derartige Maßnahmen „schädliche Auswirkungen auf die betroffenen Personen (haben), da sie Gefühle von Scham, Schuld, Selbstabscheu und Wertlosigkeit hervorrufen oder verstärken und zu erhöhten Raten von Depressionen, Angststörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, Suizidgedanken und Suizidversuchen führen“. Für SPÖ-LGBTIQ+ Sprecher Mario Lindner unterstreicht diese Abstimmung die Wichtigkeit des im Regierungsprogramm verankerten Verbots aller Konversionsmaßnahmen in Österreich: „Der Europarat als höchste menschenrechtliche Instanz auf unserem Kontinent hat gestern klar gemacht, dass derartige Praktiken, die auf eine Veränderung der sexuellen oder geschlechtlichen Identität abzielen, nicht nur unwissenschaftlich, sondern auch hochgefährlich sind. Vor allem aber zeigt die Abstimmung eines: Beim Schutz von queeren Menschen vor diesen Praktiken geht es nicht um Ideologie oder politische Meinungen – sondern ganz schlicht und einfach um das Recht auf ein selbstbestimmtes, gesundes Leben!“ **** (Schluss) bj

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