
FCG-Deckenbacher: Justizwache verdient Respekt – keine Vorverurteilungen auf dem Rücken der Bediensteten
Nach der medialen Berichterstattung rund um den tragischen Vorfall in der Justizanstalt Hirtenberg mahnt die FCG-Bundesvorsitzende ROMANA DECKENBACHER zu Fairness, Sachlichkeit und einem verantwortungsvollen Umgang mit den betroffenen Bediensteten der Justizwache.
„Die Justizwache leistet tagtäglich einen unverzichtbaren Dienst für die Sicherheit unseres Landes – unter schwierigsten Bedingungen, oft an der Belastungsgrenze. Gerade deshalb ist es unerträglich, wenn Kolleginnen und Kollegen vorschnell öffentlich an den Pranger gestellt werden, noch bevor die Ermittlungen abgeschlossen sind“, betont Deckenbacher.
KEINE URTEILE VOR ABSCHLUSS DER ERMITTLUNGEN
Deckenbacher warnt eindringlich vor einer medialen Dynamik, die zu Vorverurteilungen führt:
„Ein Rechtsstaat lebt davon, dass Fakten aufgeklärt werden – nicht davon, dass Spekulationen Schuldzuweisungen ersetzen. Wer voreilig urteilt, beschädigt nicht nur einzelne Beamte, sondern das Vertrauen in ein gesamtes System.“
JUSTIZWACHE IST KEIN POLITISCHES SPIELFELD
Die Bundesvorsitzende der FCG stellt klar: Die Arbeit der Justizwache darf nicht zum Spielball politischer oder medialer Interessen werden.
„Es darf nicht sein, dass am Rücken der Justizwache politisches Kleingeld gewechselt wird. Unsere Bediensteten verdienen Unterstützung – keine pauschalen Unterstellungen“, so Deckenbacher.
WERTVOLLE ARBEIT UNTER EXTREMEN BEDINGUNGEN
Die Realität im Straf- und Maßnahmenvollzug ist geprägt von zunehmender Aggression, psychisch auffälligen Insassen und strukturellen Herausforderungen. Die Justizwache steht dabei an vorderster Front.
„Diese Frauen und Männer sichern tagtäglich den Vollzug, schützen Mitmenschen und tragen enorme Verantwortung. Dafür gebührt ihnen Anerkennung und Rückhalt – nicht Misstrauen“, unterstreicht Deckenbacher.
FCG STEHT GESCHLOSSEN HINTER DER JUSTIZWACHE
Abschließend bekräftigt die FCG-Bundesvorsitzende:
„Wir stehen voll und ganz hinter den Justizwachebeamtinnen und -beamten. Wer Dienst unter solchen Bedingungen versieht, verdient Respekt, faire Verfahren und eine sachliche öffentliche Debatte. Die Justizwache ist eine tragende Säule unseres Rechtsstaates.“
Fraktion Christlicher Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter
Mag. Denis Strieder, BA
Pressereferent
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