
Mandl: FPÖ führt Menschen in die Irre, Europa ist gut aufgestellt
Die Behauptungen der FPÖ zum Entry/Exit-System entspringen wohl ihrer lebhaften Fantasie, sagt Mandl
Lukas Mandl, Sicherheitssprecher der ÖVP im Europaparlament, erklärt: „Der Faschingdienstag ist noch gar nicht da und die FPÖ beliebt schon, zu scherzen. Das Einzige, was man dort mit Europa zu tun hat, ist die schöne Farbe Blau. Mit den Aussagen über das Entry/Exit-System scheint die FPÖ über einen anderen Kontinent zu sprechen. Vielleicht entspringt der ihrer lebhaften Fantasie. Europa kann sich jedenfalls glücklich schätzen mit dem Entry/Exit-System und Kommissar Magnus Brunner leistet ganze Arbeit. Das ist klarzustellen. Für den Faschingdienstag erhoffe ich mir dann Scherze, die Spaß machen, und nicht Menschen in die Irre führen.“
Die enge Koordinierung zwischen der Europäischen Kommission, den Mitgliedstaaten und den Flughäfen hat dazu geführt, dass das Entry/Exit-System die Erwartungen sogar übertroffen hat: So hatten die meisten Mitgliedstaaten bereits Mitte November den Meilenstein von 35 Prozent biometrischer Datenerfassung überschritten – deutlich vor der gesetzten Frist am 10. Jänner.
In den ersten drei Monaten seines Betriebs hat das Entry/Exit-System bereits klare Vorteile für Sicherheit und Grenzschutz gezeigt: Fast 25 Millionen registrierte Ein- und Ausreisen, beinahe 13.000 Einreiseverweigerungen, die illegale Grenzübertritte verhindert haben. Die schrittweise Einführung ermöglicht weitere technische und operative Verbesserungen, bis das System am 10. April 2026 vollständig in Betrieb geht.
Wolfgang Tucek
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