
WB-Graf: Zarter Aufschwung muss genutzt werden – Lohnnebenkosten jetzt senken!
Der prognostizierte Rückgang der Inflation zeigt, dass die Maßnahmen der Bundesregierung Wirkung entfalten und sich erste positive wirtschaftliche Entwicklungen abzeichnen. „Ein zarter Aufschwung ist spürbar, die Inflationserwartungen sinken. Das bestätigt, dass der eingeschlagene Kurs richtig ist“, betont Wirtschaftsbund-Generalsekretärin Tanja Graf. „Dieser positive Trend eröffnet wichtigen Spielraum für weitere gezielte Entlastungen.“
Die im Regierungsprogramm verankerte Senkung der Lohnnebenkosten sei dabei ein wesentlicher Baustein zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich. „Gerade jetzt ist es entscheidend, dieses Vorhaben konsequent wieder aufzugreifen und rasch umzusetzen. Hohe Lohnnebenkosten verteuern Beschäftigung, hemmen Investitionen und schwächen unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit. Eine Senkung schafft neue Spielräume für Betriebe, fördert Beschäftigung und stärkt damit nachhaltig Wachstum und Wohlstand“, so Graf.
FLAF-REDUKTION RASCH UMSETZEN
Als kurzfristig wirksame Maßnahme nennt Graf die Reduktion des Beitrags zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF). „Der FLAF wurde in den vergangenen Jahren zunehmend fremdentzweckend verwendet und damit über seine ursprüngliche Zielsetzung hinaus belastet. Gleichzeitig tragen heimische Betriebe weiterhin einen erheblichen Teil der Finanzierung“, betont Graf. „Eine Senkung der Beiträge wäre rasch umsetzbar und würde Unternehmen unmittelbar entlasten. Dieser Schritt ist wirtschaftlich sinnvoll, wirksam und zu großen Teilen selbstfinanzierend.“
Abschließend fordert Graf eine rasche und verlässliche Umsetzung der im Regierungsprogramm vorgesehenen Maßnahmen: „Unsere heimischen Betriebe brauchen jetzt Klarheit und Planungssicherheit. Wenn die Entlastung rasch bei den Unternehmen ankommt, kann die Senkung der Lohnnebenkosten den beginnenden Aufschwung nachhaltig absichern und den Wirtschaftsstandort Österreich zukunftsfit machen.“
Wirtschaftsbund Österreich
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