
Gewerkschaften zu ams-Osram: Arbeitsplätze und Know-how müssen am Standort Premstätten erhalten werden
Öffentliche Förderungen müssen stärker an Beschäftigungsgarantien geknüpft werden
Der Teilverkauf des steirischen Unternehmens ams-Osram wurde gestern auf den Weg gebracht. Das teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Zum Zug kommt der deutsche Konzern Infineon, der auch in Österreich verankert ist. Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA erneuern ihre Forderungen, dass der betroffene Standort Premstätten mit rund 1.300 Beschäftigten abgesichert werden muss. „Arbeitsplätze, Technologie und Know-how müssen weiter erhalten werden. Wir werden genau beobachten, wie es in Premstätten weitergeht“, betonen die beiden Gewerkschaftsvorsitzenden Reinhold Binder (PRO-GE) und Barbara Teiber (GPA).
In der Vergangenheit habe die öffentliche Hand mit erheblichen Mitteln den Aufbau des Standortes unterstützt. Aus Sicht der Gewerkschaften zeige das Beispiel ams-Osram, dass es künftig notwendig ist, öffentliche Förderungen noch stärker an Arbeitsplätze zu knüpfen. „Für jede Million aus Steuergeldern muss es eine klare Beschäftigungsgarantie geben“, so Binder und Teiber.
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