
Ein „Robo-Rudel“ für Wien Energie: Fünf Roboterhunde verstärken Kraftwerksbetrieb
Neue Maßstäbe bei Kraftwerksinspektion und Arbeitssicherheit – Wien Energie weitet Einsatz von Hightech-Robotern aus
Wien Energie setzt weiter auf Innovation im Kraftwerksbetrieb. Bereits seit 2023 ist „Energy Dog“ – der damals europaweit erste Roboterhund im Regelbetrieb eines Kraftwerks – im Kraftwerk Simmering von Wien Energie tätig. Nun geht ein ganzes „Robo-Rudel“ für Wien Energie an den Start: Gleich vier neue, KI-unterstütze Assistenzsysteme verstärken künftig die Betriebsteams an drei Standorten. Ausgerüstet mit modernster Sensorik und Spezialkameras führen die vierbeinigen Hightech-Roboter „Spot“ von Boston Dynamics autonom Kraftwerksrundgänge durch und melden Anomalien in Echtzeit.
_„Wir arbeiten Tag für Tag an der nachhaltigen Energieversorgung von Millionen Wiener*innen. Dabei setzen wir immer mehr auf Innovation und bringen mit nun insgesamt fünf Energy Dogs modernste Robotertechnologie in unsere Kraftwerke und Müllverbrennungsanlagen. Die Hightech-Roboter unterstützen die Mitarbeiter*innen von Wien Energie und tragen so maßgeblich zur Versorgungssicherheit der Wiener*innen bei“_, so Ulli Sima, Stadträtin für Stadtentwicklung, Mobilität und Wiener Stadtwerke. Die vier neuen Energy Dogs werden aktuell vom Wien Energie Drohnen- und Robotikteam für ihren Einsatz trainiert und ab 2027 dem Betrieb in den Kraftwerken Simmering und Donaustadt sowie der Müllverbrennungsanlage Flötzersteig übergeben.
INTELLIGENTE HILFE UND MEHR ARBEITSSICHERHEIT
Die Energy Dogs sind fast einen Meter groß, können bis zu 1,5 Meter pro Sekunde laufen und bewältigen mit ihren vier Roboter“pfoten“ auch unwegsames Gelände, wie Kraftwerksstiegen oder Gitterböden. Zahlreiche hochmoderne Sensoren, darunter eine thermografische Kamera, ein Akustiksensor und ein Multigasmesser ermöglichen es ihnen, potenzielle Gefahrenquellen wie Gasaustritte frühzeitig zu erkennen. Als intelligente Assistenzsysteme arbeiten sie autonom, inspizieren die Anlagen und melden mögliche Störfälle direkt und automatisch an das Betriebspersonal.
Mitarbeiter*innen ersetzen werden die Energy Dogs auch künftig nicht – sie dienen den Expert*innen von Wien Energie als Hightech-Unterstützung, vor allem bei Routinetätigkeiten. Ein weiterer Vorteil: In gegebenenfalls heiklen Situationen müssten Wien Energie Mitarbeiter*innen den Gefahrenbereich nicht mehr persönlich betreten, sondern könnten mit Hilfe der Energy Dogs die Störungen präzise und sicher ausmachen. Damit trägt das Robo-Rudel entscheidend zur Erhöhung der Arbeitssicherheit bei und unterstützt das Betriebspersonal. _„In Zeiten des Fachkräftemangels ist es umso wichtiger, dass unsere Expert*innen ihre Ressourcen gut nutzen können. Mit den Energy Dogs stellen wir unseren Mitarbeiter*innen intelligente Helfer zur Seite, um sie von Routinetätigkeiten zu entlasten. Wien Energie setzt damit erneut neue Maßstäbe in Sachen Digitalisierung und Automatisierung und sorgt für einen sicheren Arbeitseinsatz im Kraftwerk“_, sagt Karl Gruber, Geschäftsführer von Wien Energie.
HIGHTECH AUF VIER BEINEN
Der erste Energy Dog hat sich in Österreichs größtem Kraftwerk – dem Kraftwerk Simmering – längst als effizienter und verlässlicher „Mitarbeiter“ erwiesen und durch seine Inspektionen auf mögliche Gefahrenquellen aufmerksam gemacht. Seit seinem Einsatz im Regelbetrieb im Jahr 2023 ist er bei seinen rund 4.000 Rundgängen zu je 90 Minuten bereits etwa 1.600 Kilometer gelaufen – und damit umgerechnet weiter als von Wien nach Paris. „_High-Tech-Roboter wie die ‚Energy-Dogs‘ stehen bei Wien Energie für Fortschritt und Verantwortung zugleich: Sie unterstützen den sicheren und effizienten Betrieb unserer Kraftwerke und stärken damit die Versorgungssicherheit für Wien. Gleichzeitig sichern wir mit klarer Datensouveränität die Kontrolle über kritische Infrastrukturen und schaffen Vertrauen in einer digitalen, nachhaltigen Energiezukunft“_, sagt Stefan Gara, Energiesprecher der Wiener NEOS.
Die Energy Dogs werden vom Wien Energie Drohnen- und Robotikteam – bestehend aus Expert*innen für Daten, Programmierung, Künstliche Intelligenz und von Expert*innen des Kraftwerksbetrieb – kontinuierlich trainiert und weiterentwickelt. So konnten beispielsweise die anfänglichen Stürze des ersten vierbeinigen Roboters beim Stiegen steigen durch die Nachrüstung mit der Technologie LIDAR (Light imaging, detection and ranging) nachhaltig reduziert werden. Neben dem Robo-Rudel verwendet Wien Energie in den Kraftwerken auch Drohnen zur Inspektion von Anlagen oder zur Unterstützung bei Störungsbehebungen.
_ECKDATEN ENERGY DOG:_
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Typ: Boston Dynamics Spot
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Länge: 1 Meter
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Gesamtgewicht: ca. 42 kg
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Geschwindigkeit: ca. 6 km/h
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Anzahl Kameras: 17, u.a. Thermalkamera, 360°-Kamera
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Gas-Sensorik für Ammoniak, reduzierende und oxidierende Gase
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Arbeitet problemlos bei -20 bis +45 Grad Celsius
_BILDMATERIAL: __https://wienenergie.at/media-32_
Wien Energie
Clara Kaindel
Pressesprecherin Wien Energie
Telefon: +43 664 8848 2792
E-Mail: clara.kaindel@wienenergie.at
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