Valentinstag 2026 – WKÖ-Trefelik: „Der stationäre Handel bleibt die erste Wahl“

Handelsobmann: „Freude schenken steht an diesem 14. Februar besonders im Fokus“ – „Der Valentinstag bleibt aber weiter ein durchaus nicht unerheblicher Kaufanlass“

Der Valentinstag am 14. Februar hat sich als fester Termin im Jahreslauf etabliert und steht traditionell im Zeichen der Zuneigung. Dabei rücken persönliche Gesten in Verbindung mit kleinen Präsenten, mit denen Emotionen bewusst zum Ausdruck gebracht werden, in den Mittelpunkt. „An diesem 14. Februar steht das Schenken von Freude besonders im Fokus“, ist Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich, überzeugt. „Darüber hinaus ist der Valentinstag aber durchaus auch ein wichtiger Impuls für den heimischen Handel“, so der WKÖ-Handelsobmann.

63 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher wollen auch dieses Jahr zum Valentinstag ein Geschenk kaufen. Wer schenkt, gibt im Durchschnitt rund 55 Euro aus. Insgesamt wird prognostiziert, dass österreichweit etwa 222 Millionen Euro in Valentinstagsgeschenke fließen werden. Das geht aus einer aktuellen Erhebung der KMU Forschung Austria im Auftrag der WKÖ-Bundessparte Handel (n = 1.025 Österreicher:innen ab 15 Jahren, die Onlinebefragung erfolgte repräsentativ nach Alter und Geschlecht) hervor.

DER STATIONÄRE HANDEL BLEIBT BEIM EINKAUF FÜR VALENTINSTAGSPRÄSENTE DIE ERSTE WAHL

Demnach machen 81 Prozent der Männer ihren Partner:innen ein Geschenk, bei den Frauen liegt der Anteil bei 66 Prozent.

Laut der Befragten werden die Geschenke für den Valentinstag 2026 überwiegend im stationären Handel besorgt: 83 Prozent der Schenkerinnen und Schenker kaufen in Geschäften vor Ort ein. 26 Prozent bestellen zusätzlich in Onlineshops.

BLUMEN FÜHREN DIE LISTE DER TOP-GESCHENKE FÜR DEN #VALENTINSTAG AUCH 2026 AN

Blumen und Pflanzen sind und bleiben die Nummer 1: 49 Prozent der Schenkenden greifen auch in diesem Jahr darauf zurück. Unter denjenigen, die angeben, Blumen zu verschenken, sind Rosen mit 52 Prozent am beliebtesten, gefolgt von Tulpen (32 Prozent), Orchideen (20 Prozent) sowie Gerbera und Nelken mit ex aequo jeweils 11 Prozent. Auf den weiteren Plätzen des Geschenke-Rankings liegen Süßigkeiten, Schokolade und Pralinen mit 35 Prozent, Restaurantbesuche mit 27 Prozent sowie Parfums und Kosmetika mit 19 Prozent.

KEIN GESCHENK ZUM #VALENTINSTAG2026: FRAUEN HÄUFIGER ENTTÄUSCHT

Wer auch dieses Jahr keine Geschenke macht, tut das meist aus Gewohnheit: 64 Prozent schenken zum Valentinstag grundsätzlich nie. Rund jede bzw. jeder Vierte hat niemanden, den er oder sie beschenken könnte, und 11 Prozent geben an, es sich derzeit nicht leisten zu können. Trotz der zurückhaltenden Konsumlaune bleibt der Valentinstag damit ein wichtiger Kaufanlass und Umsatzbringer für den österreichischen Handel.

Fällt das Präsent aus, wären 23 Prozent der Frauen leicht oder sehr enttäuscht, bei den Männern sind es 14 Prozent. Umgekehrt geben 21 Prozent der Männer und 16 Prozent der Frauen an, in diesem Fall eher erleichtert zu sein.

Eine auch grafisch aufbereitete Übersicht der Ergebnisse der von der KMU Forschung Austria im Auftrag der WKÖ-Bundessparte Handel durchgeführten Erhebung zum #Valentinstag26 gibt es unter https://drive.wko.at/s/8p4oZeefzLr8LKg .

DIE LANGE GESCHICHTE DES VALENTINSTAGS ALS TAG DER LIEBENDEN SAMT DER TRADITION DES SCHENKENS

Der Valentinstag und die Tradition, sich da gegenseitig Geschenke zu machen, haben eine lange Geschichte: Der Gedenktag des heiligen Valentinus wird in der christlichen Kirche bereits seit dem Jahr 496 n. Chr. begangen. Der Legende nach hat er trotz eines Verbots Liebespaare christlich getraut und ihnen nach der Hochzeit Blumen aus dem eigenen Garten geschenkt. Der 14. Februar, der heute als Tag der Liebenden gilt, geht auf seine Hinrichtung an diesem Tag im Jahr 269 n. Chr. zurück.

In der frühen Moderne, vor allem seit dem 19. Jahrhundert, entwickelte sich der Tag zu dem, wie wir ihn heute kennen. Liebespaare – und die, die es noch werden könnten und wollen – zeigen sich an diesem Tag ihre Zuneigung. #BeMyValentine (PWK046/DFS/JHR)

Digital Media & Communication
Pressestelle
Wirtschaftskammer Österreich
T 0590 900 – 4462
dmc_pr@wko.at

https://www.wko.at/oe/news/start

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender