20 Jahre Behindertengleichstellungsgesetz, aber kein Grund zum Feiern

FCG-ÖAAB-AK Fraktion kritisiert Ausgleichstaxe

Vor 20 Jahren wurde das Behindertengleichstellungsgesetz verabschiedet. Ziel war, Menschen mit Behinderung vor Diskriminierung zu schützen.

Leider ist die Realität eine andere. „Ein großer Anteil an Unternehmen, nämlich zwei Drittel, kaufen sich von ihrer sozialen Verantwortung frei und nützen das Potenzial von Menschen mit Behinderung nicht“, ärgert sich Fritz Pöltl, Fraktionsführer der FCG-ÖAAB Fraktion in der Arbeiterkammer Wien. Aber nicht nur das. Generell habe die Sensibilisierung bei diesem Thema abgenommen, wie man von Behindertenvertretern hört. Unter anderem fallen Maßnahmen dem Sparstift zum Opfer.

BEHINDERTE KÖNNEN WERTVOLLE PERSONALRESSOURCE SEIN

Unverständlich ist die Diskriminierung von behinderten Menschen in Anbetracht der Tatsache, dass viele Unternehmen jammern, nicht genug Personal am Arbeitsmarkt zu finden. „Ich wünsche mir, dass es Unternehmen nicht so einfach gemacht wird, sich frei zu kaufen. Es wäre eine Win-win-Situation sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer:innen mit Behinderung“, ist Pöltl überzeugt. Pöltl und die FCG-ÖAAB-AK Fraktion fordern eine stärkere Sensibilisierung beim Thema sowie einen Anreiz, behinderte Menschen öfter und stärker in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

FCG-ÖAAB-AK Fraktion Wien
Fritz Pöltl
Telefon: 01-53444 79481
E-Mail: friedrich.poeltl@vida.at
Website: https://www.besserewienerarbeit.at/

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