Pilnacek-Untersuchungsausschuss hat weitere Ladungen fixiert

FPÖ will Witwe Pilnaceks, LKA-Niederösterreich-Direktor Stefan Pfandler und weitere 24 Personen befragen

Der Pilnacek-Untersuchungsausschuss hat gestern weitere Ladungen fixiert. Auf Wunsch der FPÖ sollen unter anderem die Witwe Pilnaceks, der Direktor des Landeskriminalamts Niederösterreich Stefan Pfandler und der niederösterreichische Landespolizeidirektor Franz Popp als Auskunftspersonen in den Ausschuss kommen. Auch die Leiterin der Staatsanwaltschaft Krems, die seinerzeit fallführende Staatsanwältin, ein mit der Causa befasster Oberstaatsanwalt, Mitarbeiter der Spurensicherung des LKA Niederösterreich sowie weitere Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sollen befragt werden. Ebenso stehen zwei Personen aus dem Umfeld Pilnaceks, die zuletzt Kontakt mit ihm hatten, zwei Mitarbeiterinnen des Bundesamts zur Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung (BAK), eine Journalistin, ein weiterer Feuerwehrmann, der an der Bergung der Leiche Pilnaceks beteiligt war, ein IT-Techniker und eine Mitarbeiterin von Ex-Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka auf der Ladungsliste. Insgesamt umfasst diese 26 Personen.

Genaue Termine für die einzelnen Ladungen stehen noch nicht fest. Die FPÖ erwartet sich aber eine Befragung „zum nächstmöglichen Zeitpunkt“. Zuletzt hatten der frühere Abgeordnete und Buchautor Peter Pilz, der sich eingehend mit dem „Fall Pilnacek“ befasst hat, und der Journalist Erich Vogl dem Ausschuss ihre Wahrnehmungen geschildert.

Weiters hat der Untersuchungsausschuss ergänzende Aktenlieferungen vom Innenministerium und vom Justizministerium angefordert. (Schluss) gs

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