
Retrofit und Maschinenverordnung 2027: Warum Bestandsmaschinen jetzt ins Zentrum rücken
Die neue Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 ersetzt die bisherige Maschinenrichtlinie (2006/42/EG) und schafft einen einheitlichen, verbindlichen Rechtsrahmen für alle Maschinen, die in der EU in Verkehr gebracht oder in Betrieb genommen werden. Während sich die alte Richtlinie eher auf neue Maschinen konzentrierte, geht die Maschinenverordnung weiter: Sie fordert, dass nicht nur neue, sondern auch WESENTLICH VERÄNDERTE MASCHINEN DEN NEUEN ANFORDERUNGEN ENTSPRECHEN.
Das bedeutet konkret:
* Wenn eine Maschine durch Retrofit wesentlich verändert wird, kann sie rechtlich als „neue Maschine“ gelten.
* Dann müssen nicht nur grundlegende Sicherheitsanforderungen erfüllt werden, sondern auch DOKUMENTATION, NACHWEISFÜHRUNG, RISIKOANALYSEN UND PRÜFBARKEIT DER STEUERUNGSLOGIK den Vorgaben der Maschinenverordnung entsprechen.
* Betreiber müssen zeigen, dass sie verstehen, was ihre Maschine wirklich tut.
WAS ÄNDERT SICH FÜR UNTERNEHMEN?
Unternehmen müssen künftig in der Lage sein, Maschinen so zu betreiben, dass ihr Verhalten nachvollziehbar ist. Dazu gehört eine klare Dokumentation darüber, wie Maschinenprozesse funktionieren und eine Bewertung von Risiken.
Darüber hinaus müssen Verantwortlichkeiten eindeutig definiert sein – nicht nur für Konstruktion und Inbetriebnahme, sondern auch für spätere Anpassungen, Software-Updates und Wartungsmaßnahmen. Maschinensteuerung und Software dürfen dabei nicht nur technisch funktionieren, sondern müssen erklärbar und auditierbar sein.
Retrofit wird damit zu einer STRATEGISCHEN FRAGE FÜR DAS GESAMTE UNTERNEHMEN. Sicherheit, Compliance, Produktqualität und Haftung sind nun eng mit der Frage verknüpft, wie zuverlässig eine Maschine arbeitet und wie gut ihr Verhalten dokumentiert ist.
EIN SCHRITT IN RICHTUNG ECHTE TRANSPARENZ
Dieser Wandel schafft jedoch nicht nur Herausforderungen – er bringt auch Chancen: mehr Sicherheit, weniger ungeplante Ausfälle, bessere Planbarkeit von Wartung und Entwicklung, und eine klarere Grundlage für Entscheidungen.
In der Praxis gibt es bereits Lösungen, die diese Anforderungen vorwegnehmen. Das steirische Unternehmen SELMO TECHNOLOGY entwickelt seit Jahren Standards, um Maschinenprozesse strukturiert, nachvollziehbar und dokumentiert darzustellen.
„Die neue Maschinenverordnung macht deutlich, dass Verantwortung für Maschinen nicht allein in der Technik liegt. Unternehmen sind gefordert, bestehende Anlagen strategisch weiterzuentwickeln, mit Blick auf Transparenz, Sicherheit und Nachvollziehbarkeit. Und wir bieten schon jetzt die Lösung dafür“ sagt Selmo CEO Markus Gruber.
Selmo Technology GmbH
Telefon: 06642252728
E-Mail: Marketing@selmo.at
Website: https://selmotech.com/de/
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