
Grüne/Hammer: Einigung zum Laakirchner KZ-Mahnmal ist wichtiges Signal für eine lebendige Erinnerungskultur
„Die nun erzielte Einigung, dass das KZ-Mahnmal weiterhin im Zentrum von Laakirchen bestehen bleibt, ist ein bedeutender und richtiger Schritt. Gerade im öffentlichen Raum muss die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus sichtbar verankert sein und darf nicht an den Rand gedrängt werden“, sagt Lukas Hammer, gedenkpolitischer Sprecher der Grünen, und weiter: „Dass sich Gemeinde und Opferverbände auf einen gemeinsamen Weg verständigt haben, zeigt, wie wesentlich Dialog und Sensibilität im Umgang mit Gedenkorten sind.“
Das Mahnmal soll nur im Konsens verändert werden, und es werden Standorte im unmittelbaren Bereich des Alten Rathauses geprüft. Damit bleibt das Gedenken dort präsent, wo das gesellschaftliche Leben stattfindet.
„Erinnerungskultur ist keine Frage der Platzgestaltung, sondern eine demokratische Verpflichtung. Gedenkorte erinnern uns täglich an die Verantwortung, Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus entschieden entgegenzutreten“, meint Hammer und hält fest: „Jetzt gilt es, die gefundene Vereinbarung konsequent umzusetzen und gemeinsam mit den Opferverbänden eine würdige, dauerhaft sichtbare Lösung sicherzustellen. Eine solche Einigung stärkt nicht nur das lokale Gedenken, sondern sendet ein wichtiges Signal weit über Laakirchen hinaus.“
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