
SPÖ-Lindner zum Zero Discrimination Day: Niemand darf Angst vor Diskriminierung haben – vor allem nicht im Gesundheitsbereich!
SPÖ-Gleichbehandlungssprecher fordert umfassende Maßnahmen gegen Diskriminierung – Gesundheitswesen muss zentrale Rolle im Kampf gegen Hass einnehmen
Anlässlich des Zero Discrimination Day am 1. März rückt SPÖ-Gleichbehandlungssprecher Mario Lindner in diesem Jahr die Bedeutung eines diskriminierungsfreien Zugangs zum Gesundheitswesen in den Fokus. Zahlreiche Studien und Berichte von Betroffenen zeigen, dass diskriminierende Vorurteile gerade im Gesundheitskontext auch heute noch immer besonders häufig auftreten. „Es kann und darf nicht sein, dass Menschen in Österreich im Jahr 2026 immer noch Angst davor haben müssen, beim Arztbesuch mit Ausgrenzung oder Hass aufgrund ihrer eigenen Identität konfrontiert zu sein!“, betont Lindner, der auch Vorsitzender der sozialdemokratischen LGBTIQ+ Organisation SoHo Österreich ist. „Wenn uns eine Studie nach der anderen aufzeigt, dass Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Geschlechtsidentität, aber auch wegen ihrer Hautfarbe, ihres Namens, ihrer Religion oder irgendeines anderen Kriteriums Diskriminierungen in Bereichen des Gesundheitswesens erleben, dann ist das für alle von uns ein Auftrag, zu handeln!“ Volle Unterstützung gibt es daher von Lindner für die zahlreichen Ärzt*innen und Professionalist*innen im Gesundheitswesen, die gerade in den letzten Jahren Initiativen für den Abbau von Vorurteilen gestartet oder aktiv unterstützt haben. ****
Der Einsatz gegen Diskriminierung gilt für Lindner aber nicht nur im Kontext der Patient*innen, sondern auch für das Gesundheitspersonal selbst: „Erst in dieser Woche zeigte eine Umfrage deutlich, dass vor allem Ärztinnen und Frauen, die im Gesundheitsbereich tätig sind, besonders häufig mit Diskriminierung und Übergriffen in ihrem Arbeitskontext konfrontiert sind – dabei dürfen wir nicht tatenlos zusehen. Das Gesundheitswesen muss für ALLE ein angst- und diskriminierungsfreier Raum sein!“ Das stellte der SPÖ-Abgeordnete auch während der Nationalratssitzung am vergangenen Mittwoch klar.
Lindner betont deshalb die Bedeutung zahlreicher Schritte, die bereits hin zu einem diskriminierungsfreien Gesundheitswesen gesetzt wurden bzw. die im aktuellen Regierungsprogramm verankert sind. Gerade auch im Kontext des Kampfs gegen den Anstieg von Hate Crime und Hate Speech nimmt dieser Bereich für den SPÖ-Abgeordneten eine wichtige Rolle ein: „Der Nationale Aktionsplan gegen Hate Crime, der 2025 vom Nationalrat beschlossen wurde und zeitnah in die Umsetzung starten soll, wird genau deshalb dem umfassenden Einsatz gegen Diskriminierung im Bereich der Gesundheit einen besonderen Schwerpunkt einräumen“, so Lindner, der abschließend betont: „Ausgrenzung und Hass beginnen immer mit Sprache – das muss uns allen bewusst sein. Deshalb sind wir alle gefordert, auch im Wartezimmer gegen Diskriminierungen aufzustehen, wenn wir sie beobachten!“ (Schluss) sp/ls
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