
Sport-Staatssekretärin Schmidt und WADA-Generaldirektor Niggli bekräftigen enge Kooperation in der internationalen Dopingbekämpfung
Schmidt: „Internationale Kooperation in Anti-Dopingbemühungen schafft faire Rahmenbedingungen für alle Sportler:innen“
Bei einem konstruktiven Austausch bekräftigten Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt und der Generaldirektor der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), Olivier Niggli, eine noch engere Kooperation im Bereich der internationalen Anti-Doping-Maßnahmen. Im Zentrum des Gesprächs im Sportministerium in Wien standen die Weiterentwicklung der Präventionsarbeit auf internationaler Ebene sowie die weitere Harmonisierung internationaler Standards.
Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt: „Die Stärkung der Integrität im Sport ist eines meiner wichtigsten sportpolitischen Ziele. Ich will einen sauberen und fairen Sport für alle. Im Anti-Doping-Bereich bedeutet das vor allem reibungslose und vertiefte internationale Kooperation. So schaffen wir faire Rahmenbedingungen nicht nur für unsere österreichischen, sondern für alle Sportler:innen.“
WADA-Generaldirektor Olivier Niggli: „Ich habe mich sehr gefreut, diese Woche mit Interessengruppen in Österreich zusammenzutreffen. Im Rahmen des Welt-Anti-Doping-Programms nutzen Anti-Doping-Organisationen wie die NADA Austria das Anti-Doping Administration & Management System (ADAMS) der WADA für bestimmte Aspekte ihrer Anti-Doping-Programme; und für viele Spitzensportler:innen ist ADAMS möglicherweise der einzige Weg, wie sie mit der WADA in Kontakt treten. Aus diesem Grund hängen die Weiterentwicklung und der Fortschritt von ADAMS von Partnerschaft ab. Während die WADA dafür verantwortlich ist, ein sicheres und regelkonformes System bereitzustellen, beruht seine Wirksamkeit auf dem aktiven Engagement der Interessengruppen aus den Anti-Doping-Organisationen – durch konstruktives Feedback, geteilte Expertise und verantwortungsvolle Nutzung. Gemeinsam können wir durch offenen Dialog und Zusammenarbeit sicherstellen, dass sich ADAMS auf eine Weise weiterentwickelt, die praxisnah, widerstandsfähig und auf die Bedürfnisse der Sportler:innen sowie der gesamten Anti-Doping-Gemeinschaft ausgerichtet ist.“
NADA-Geschäftsführer Michael Cepic: „Der Besuch von WADA Generaldirektor Niggli unterstreicht die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen internationaler und nationaler Anti-Doping-Arbeit. Österreichs Expertise ist international sehr geschätzt, die NADA Austria und das Labor in Seibersdorf zählen weltweit zu den führenden Anti-Doping-Organisationen. Unsere Fachleute bringen sich aktiv in vielen internationalen Gremien ein, um gemeinsam die Integrität des Sports nachhaltig zu sichern.“
Österreich verfolgt im Bereich Anti-Doping das Ziel, Fairness und Chancengleichheit im Sport zu sichern sowie die Gesundheit der Sportler:innen konsequent zu schützen. Klare nationale Strukturen, umfassende Präventionsarbeit und enge internationale Zusammenarbeit ermöglichen so einen transparenten und glaubwürdigen Sportstandort im Interesse aller im Sport Beteiligten.
Die 1999 gegründete Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) gibt seit 2004 den Welt-Anti-Doping-Code (WADC) heraus, der von allen Unterzeichner:innen verbindlich umzusetzen ist. Die WADA wird jeweils zur Hälfte von Staaten sowie von Sportorganisationen und -verbänden finanziert. Der österreichische Beitrag zum WADA-Budget beträgt rund 210.000 Euro pro Jahr.
Das WADA-akkreditierte Dopingkontrolllabor in Seibersdorf (Niederösterreich) ist gemessen an der Anzahl der analysierten Dopingproben das weltweit zweitgrößte seiner Art.
Bilder zum Treffen: 260304_FStS_WADA
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