42. Internationales Zwillingstreffen 2026 in Wagrain-Kleinarl, 30. Mai bis 7. Juni 2026

Erstmals weltweit: Naturbasierte Zwillingsstudie zur Wirkung alpiner Regeneration

WENN SICH VON 30. MAI BIS 7. JUNI 2026 WIEDER ZWILLINGSPAARE AUS DEM GESAMTEN DEUTSCHSPRACHIGEN RAUM IN WAGRAIN-KLEINARL VERSAMMELN, DANN GEHT ES UM WEIT MEHR ALS EIN EMOTIONALES WIEDERSEHEN.

DAS 42. INTERNATIONALE ZWILLINGSTREFFEN WIRD ERSTMALS TEIL EINES WISSENSCHAFTLICHEN FORSCHUNGSPROJEKTS ZUR WIRKUNG NATURBASIERTER REGENERATION – DURCHGEFÜHRT VON DER PARACELSUS MEDIZINISCHEN PRIVATUNIVERSITÄT SALZBURG (PMU)

DAMIT WIRD WAGRAIN-KLEINARL EINMAL MEHR ZUR MODELLREGION FÜR MENTALE REGENERATION – UND ZWILLINGE WERDEN ZU PROTAGONISTEN EINES EUROPAWEIT EINZIGARTIGEN STUDIENDESIGNS.

EINZIGARTIGES FORSCHUNGSPROJEKT MIT EINER GROSSGRUPPE AN INTERNATIONALEN ZWILLINGSPAAREN

Im Zentrum steht eine sogenannte Co-Twin-Control-Studie. Dieses Design gilt in der Wissenschaft als besonders aussagekräftig, da genetische und familiäre Einflüsse kontrolliert werden können. Ziel ist es, die unmittelbare Wirkung einer vierstündigen naturbasierten Intervention auf Resilienz, Stresswahrnehmung, Wohlbefinden und Achtsamkeit messbar zu machen.

Geplant ist eine Zielstichprobe von rund 90 Zwillingspaaren (180 Personen), um mittlere Interventionseffekte mit hoher statistischer Power nachweisen zu können . Das Studiendesign sieht vor, dass jedes Zwillingspaar an einem Tag beide Bedingungen durchläuft: eine naturbasierte Green-Exercise-Intervention im alpinen Raum sowie eine kontrollierte Indoor-Aktivität – mit Prä- und Post-Messungen mittels validierter psychologischer Instrumente.

a.o. Univ. Prof. Dr. Arnulf Josef Hartl von der PMU Salzburg erklärt:

„Zwillingsstudien erlauben es uns, genetische, geteilte und individuelle Umwelteinflüsse voneinander zu trennen. Gerade im Bereich naturbasierter Interventionen ist das methodisch ein enormer Fortschritt“, erklärt a.o. Univ. Prof. Dr. Arnulf Josef Hartl von der PMU Salzburg. „Mit diesem Projekt betreten wir wissenschaftliches Neuland. Es ist die erste naturbasierte Interventionsstudie dieser Größenordnung im Zwillingsdesign.“

WARUM WAGRAIN-KLEINARL?

Wagrain-Kleinarl versteht sich nicht als klassische Erlebnisdestination, sondern als Region mit klarer Ausrichtung auf Regeneration. Gemeinsam mit der PMU wurden in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an Orten und Angeboten in der Region im Hinblick auf ihre regenerative Qualität untersucht und weiterentwickelt.

Stefan Passrugger, Tourismusdirektor von Wagrain-Kleinarl, betont:

„Als Urlaubsdestination ist es unser Hauptanliegen, gegen die gesellschaftliche Erschöpfung wirksam zu werden.“, betont Tourismusdirektor Stefan Passrugger. „Das Besondere an dieser Zwillingsstudie ist der unmittelbare Vergleich unter nahezu identischen genetischen und familiären Voraussetzungen. Wir bekommen dadurch eine wissenschaftlich außergewöhnlich präzise Antwort auf die Frage, was unsere alpine Natur konkret mit dem Menschen macht. Genau das interessiert uns: Wir wollen nicht behaupten, dass unsere Region regenerativ wirkt – wir wollen es belegen. Diese Studie hilft uns, den regenerativen Effekten von Wagrain-Kleinarl noch tiefer auf die Spur zu kommen und unsere Angebote konsequent weiterzuentwickeln. Wenn wir Regeneration versprechen, dann auf Basis messbarer Wirkung.“

EINE WOCHE ODER EIN VERLÄNGERTES WOCHENENDE

Das 42. Internationale Zwillingstreffen verbindet Gemeinschaft, Naturerlebnis und Wissenschaft mit gemeinsamen Wanderungen, Kultur und wissenschaftlicher Forschung.

Es glieder sich in ein Vorprogramm (30. Mai bis 3. Juni) und ein Hauptprogramm (4. Juni bis 7. Juni 2026) dessen Highlight der offizielle „Tag der Zwillingsforschung“ am 5. Juni sein wird.

Damit ist auch eine Teilnahme ausschließlich am Hauptprogramm problemlos möglich – ideal für alle, die ein verlängertes Wochenende nutzen möchten.

EINLADUNG AN ZWILLINGE

Gesucht werden eineiige und zweieiige Zwillingspaare im Alter von 20 bis 80 Jahren aus dem gesamten DACH-Raum. Die Teilnahme an der Studie ist in das Hauptprogramm integriert. Die Auffahrt mit der Bergbahn sowie Teile des Programms werden unterstützt, um möglichst vielen Zwillingspaaren eine Teilnahme zu ermöglichen.

Initiator Max Strafinger sagt:

„Seit über 40 Jahren bringen wir Zwillinge zusammen. Trotzdem können wir nach so vielen Zwillingstreffen dieses Jahr von einem Pionierprojekt sprechen und einem völlig neuem Zugang, was mich besonders freut. Jede Teilnahme zählt – für die Wissenschaft und für die Zukunft eines gesunden Umgangs mit unserer Lebenszeit.“

REGENERATION ALS GESELLSCHAFTLICHE AUFGABE

Die Studie untersucht unter anderem Veränderungen in Resilienz, subjektivem Stress, Wohlbefinden, Affektbalance und Naturverbundenheit. Damit werden zentrale Parameter mentaler Gesundheit erfasst.

Die Region setzt bewusst auf eine neue Qualität von Urlaub: weniger Angebotsdruck, mehr Wirkung. Stefan Passrugger erwartet diesbezüglich gespannt die Ergebnisse der Studie: „Wenn alpine Natur nachweislich Resilienz stärkt und Stress reduziert, dann ist das ein starkes Signal für einen neuen Umgang mit Erholung – und für eine Zukunft, in der Regeneration wieder selbstverständlicher Teil unseres Lebens und unserer Gesellschaft wird.“

42. INTERNATIONALES ZWILLINGSTREFFEN

30. MAI – 7. JUNI 2026

HAUPTPROGRAMM: 4. – 7. JUNI 2026 (VERLÄNGERTES WOCHENENDE)

WEITERE INFORMATIONEN UND ANMELDUNG:

www.zwillingstreffen.at

https://www.zwillingstreffen.at/programm-zwillingstreffen-2025/

https://www.zwillingstreffen.at/anmeldung/

Strafinger Tourismuswerkstatt
Ossiacher-See-Süduferstraße 59-61

Wagrain-Kleinarl Tourismus
Mag. Wolfgang Wild
Telefon: +4364138448312
E-Mail: wolfgang@wagrain-kleinarl.at

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