Musikwirtschaft bekommt neue Stimme: Hannes Tschürtz in das Präsidium des Fachverbandes Film/Musik berufen

Der erfahrene Musikmanager rückt die Stärkung des Musikstandorts ins Zentrum der Strategie

Der Fachverbandsausschuss des Fachverbands der Film- und Musikwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hat den Musikmanager Hannes Tschürtz einstimmig in das Präsidium des Fachverbands berufen. Er übernimmt damit die Zuständigkeit für die Musikbranche und wird von nun Sprachrohr für einen der wichtigsten Bereiche der heimischen Kunst- und Kulturszene sein.

Der Obmann des Fachverbandes, Alexander Dumreicher-Ivanceanu, freut sich über die Neubesetzung: „Mit Hannes Tschürtz gewinnt der Fachverband einen profilierten Kenner der heimischen und internationalen Musikbranche. Er ist ein erfahrener Musikmanager und wird seine Erfahrungen als Unternehmer und als Vorsitzender des Label-Ausschusses im Fachverband einbringen. Die Musikwirtschaft ist ein unterschätzter Faktor für Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft – ein ‚schlafender Riese‘, wie die Wertschöpfungsstudie zuletzt festgestellt hat. Wir wollen ihn erwecken!“

MUSIKSTANDORT ÖSTERREICH STRATEGISCH WEITERENTWICKELN

Hannes Tschürtz skizziert klare inhaltliche Schwerpunkte für seine neue Funktion: „Seit vielen Jahren engagiere ich mich intensiv an verschiedenen Schraubstellen der Musikwirtschaft. Ich freue mich auf die Aufgabe, nun für den Fachverband und seine über 2.000 Musik-Mitglieder Sprachrohr sein zu dürfen. Österreich bezeichnet sich sehr gern als Kulturland: Es wird Zeit, zu zeigen, dass wir das auch jenen gegenüber ernst meinen, die es tagtäglich zu einem machen.“

Tschürtz weiter: „Unsere Anregung, dazu eine umfassende Musik- und Musikstandortstrategie zu entwickeln, wurde von der Politik bereits aufgegriffen. Ein wesentlicher Eckpfeiler dabei ist für uns, einen solidarischen finanziellen Beitrag der Musikstreamingdienste zu erwirken, der die dringend nötige Verbesserung der Finanzierung des Österreichischen Musikfonds ermöglichen würde. Dieses bedeutende Signal würde auch die so wichtige Weiterentwicklung dieser zentralen Fördereinrichtung sichern. Kurzum: Wir möchten für Musikschaffende und ihr produzierendes und verwertendes Umfeld endlich würdige Rahmenbedingungen schaffen, damit sie ihr Potenzial besser entfalten können.“

DANK AN VORGÄNGER TEDDY MAIER
„Ich bedanke mich aus vollem Herzen bei Vorgänger Teddy Maier für seinen unermüdlichen und erfolgreichen Einsatz für die Musikwirtschaft in den vergangenen 20 Jahren. Die Musikbranche ist wirtschaftlich wie kulturell ein zentraler Bestandteil unseres Verbandes“, betont Obmann Alexander Dumreicher-Ivanceanu.

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