ÖAAB-Deckenbacher: Bildung ist weiblich, und das nicht nur im grammatikalischen Sinn

Anlässlich des Internationalen Frauentags rückt der ÖAAB all jene in den Mittelpunkt, die tagtäglich die Zukunft unseres Landes gestalten: die Lehrerinnen aber ebenso die Lehrer.

„Der 8. März, der Internationaler Frauentag, erinnert uns daran: Gleichstellung ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine zentrale politische Aufgabe. Frauenpolitik zu stärken bedeutet, Chancengerechtigkeit konsequent voranzutreiben in allen Lebensbereichen, besonders aber in der Bildung“, betont die Bundesvorsitzende der ARGE Frauen im ÖAAB, Abg.z.NR Romana Deckenbacher.

„Bildung ist weiblich, und das nicht nur grammatikalisch. Beinahe drei Viertel des Lehrpersonals an Österreichs Schulen sind Frauen, in der Volksschule liegt der Männeranteil bei nur rund 7 Prozent. Unser Dank gilt heute einmal mehr den vielen engagierten Lehrerinnen, die tagtäglich Großartiges leisten. Sie leisten einen unschätzbaren Beitrag für die Entwicklung unserer Kinder, vermitteln Wissen, Werte und soziale Kompetenzen. Sie sind Vorbilder, Vertrauenspersonen und Wegbegleiterinnen, oft weit über den Unterricht hinaus. Gleichzeitig brauchen Kinder vielfältige Vorbilder, daher müssen wir auch mehr Männer für den Bildungsbereich gewinnen“, so Deckenbacher weiter.

„Schule ist der Schlüssel für echte Gleichstellung. Hier gilt es Geschlechterstereotype zu hinterfragen und Talente unabhängig von Rollenbildern zu fördern. Chancengerechtigkeit heißt, dass jedes Kind sein Potenzial frei entfalten kann. Die Verwirklichung von Geschlechtergleichstellung ist eine der zentralen gesellschaftlichen Aufgaben unserer Zeit. Besonders wichtig ist es, Mädchen und junge Frauen für den MINT-Bereich zu begeistern. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik sind Zukunftsfelder. Gleichstellung funktioniert nur, wenn Frauen dort selbstverständlich vertreten sind“, ist die Bundesfrauenvorsitzende überzeugt.
„Für uns ist Bildung DAS Zukunftsthema. Wer heute in Bildung investiert, investiert in Gleichstellung, Innovationskraft und gesellschaftlichen Zusammenhalt von morgen. Am Weltfrauentag sagen wir daher nicht nur Danke sondern zugleich: Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass Bildung nicht nur weiblich, sondern vielfältig, gerecht und chancengleich ist“, so Deckenbacher abschließend.

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