Maurer/Grüne zu neuen Bildungsdaten: Bildungsungerechtigkeit ist himmelschreiend

Jedes Kind muss gut lernen können, egal ob die Eltern arm oder reich sind

Der heute präsentierte Bericht zur individuellen Kompetenzmessung in den Volksschulen zeigt einmal mehr, dass der Bildungserfolg unserer Kinder maßgeblich von den sozialen Rahmenbedingungen abhängt. „Es darf in einem reichen Land wie Österreich nicht vom Geldbörsl der Eltern abhängen, ob ein Kind gut lesen und rechnen lernt“, kommentiert Sigi Maurer, stellvertretende Klubobfrau und Bildungssprecherin der Grünen die Ergebnisse. „Es ist erschreckend und inakzeptabel, dass Kinder aus armen Haushalten deutlich schlechtere Lernerfolge erzielen, als Kinder von Eltern mit besseren finanziellen Möglichkeiten“, so die Bildungssprecherin.

„Jedes Kind, egal ob es reiche oder arme Eltern hat, muss in Österreich gut lernen können. Es ist unsere Pflicht als Politiker:innen, dafür zu sorgen, dass kein Kind zurück gelassen wird. Wir müssen die himmelschreiende Ungerechtigkeit im Bildungssystem beseitigen“, so Maurer.

„Die Lernleistungen in der Volksschule legen den Grundstein für den weiteren Bildungs- und Berufsweg. Es ist gut, dass nun konkrete Daten vorliegen, die auch die bessere Unterstützung der einzelnen Schulstandorte ermöglicht“, so Maurer. „Die Daten sind ein klarer Handlungsauftrag an Minister Wiederkehr, die Maßnahmen für bessere Chancen an benachteiligten Standorten zu intensivieren“, so die Grüne abschließend.

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