
SPÖ-Seltenheim: „Schimanek verurteilt, Kickl immer noch auf Tauchstation“
FPÖ-Chef muss endlich klar Schiff machen in seiner Partei
Zur heutigen nicht rechtskräftigen Verurteilung des ehemaligen Büroleiters von Nationalratspräsident Rosenkranz und Langenloiser FPÖ-Stadtrats Schimanek wegen Wiederbetätigung sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: „FPÖ-Chef Kickl ist in der Causa Schimanek immer noch auf Tauchstation. Spätestens bei der Anklageerhebung wegen Wiederbetätigung wäre ein guter Zeitpunkt gewesen, Schimanek aus der FPÖ auszuschließen. Aber bis heute war Schimanek Teil der FPÖ und bis heute war er als Stadtrat in Langenlois tätig – sein Parteiobmann Kickl hat ihn trotz aller Vorwürfe völlig unbehelligt schalten und walten lassen. Das ist für Kickl offensichtlich überhaupt kein Problem.“ Schimanek hatte auf der Parte für seinen Vater ein NS-Symbol und einen bei Rechtsextremen verbreiteten Spruch veröffentlichen lassen, wofür er heute nicht rechtskräftig zu einem Jahr bedingt verurteilt wurde. Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer fordert Kickl auf, sich von Schimanek zu distanzieren und in seinen Reihen endlich für Ordnung zu sorgen: „Mit der FPÖ ist kein Staat zu machen. Die Liste der FPÖ-‚Einzelfälle‘ mit rechtsextremen, antisemitischen und rassistischen Hintergründen ist lang. Es ist höchste Zeit, dass Kickl in seiner Partei klar Schiff macht“, so Seltenheim. **** (Schluss) bj/mb
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