PRO-GE-Binder fordert Preiseingriffe, um erneute Teuerungswelle zu verhindern

Scharfe Kritik an Wifo: Lohnzurückhaltung wird Öl- und Gaspreise nicht senken

Die Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) kritisiert die Aussagen von Wifo-Ökonom Michael Böheim scharf. Laut Salzburger Nachrichten schlägt Böheim vor, den durch die Energiepreise ausgelösten drohenden Anstieg der Inflation nicht mit Preiseingriffen, sondern mit Lohnzurückhaltung zu bekämpfen. Es sei besser, sich mit Fieber ins Bett zu legen. „Die Forderung ist unverschämt. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen doppelt und dreifach zu Kasse gebeten werden, während einige internationale Ölkonzerne und Spekulanten Milliarden verdienen“, kritisiert Reinhold Binder, Bundesvorsitzender der PRO-GE.

Fakt sei, dass der Krieg im Nahen Osten und die Blockade einer wichtigen Schifffahrtsroute die Preise für Rohöl und Erdgas deutlich steigen lassen. Mitverantwortlich für die blitzartigen hohen Steigerungen seien auch die Öl- und Finanzmärkte. Hier brauche es aus Sicht der Gewerkschaft klare Gegenmaßnahmen, um die Menschen und die Wirtschaft zu schützen. „Eine erneute Teuerungswelle, ausgelöst durch steigende Energiepreise, muss verhindert werden. Wir fordern Preiseingriffe! Das Wifo hat scheinbar nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und will bei der Teuerungsbekämpfung erneut das Pferd von hinten aufzäumen“, sagt Binder.

PRO-GE Öffentlichkeitsarbeit
Mathias Beer
Telefon: +43 664 614 5929
E-Mail: mathias.beer@proge.at

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