
Marchetti: „Auf welcher Leistung gründen die kühnen Heldensagen von Herbert Kickl?“
Selbsternannter Asyl-Hardliner Herbert Kickl scheitert am Realitätstest seiner Arbeitsbilanz als Innenminister
„Auf welcher Leistung gründen die kühnen Heldensagen von Herbert Kickl? Dass der blaue Partei-Chef Kickl keine Gelegenheit auslässt, die Version der Wahrheit zum Besten zu geben, die ihn gut dastehen lässt, aber nicht notwendigerweise der Realität entspricht, ist nicht neu – Kickls Märchen-Stunde im hauseigenen FPÖ-Propaganda-Radio stellt allerdings alles bisher Dagewesene in den Schatten. Kickl mag sich zwar gerne als knallharten Asyl-Hardliner inszenieren – sein Handeln als Innenminister qualifiziert ihn in den Augen der Öffentlichkeit aber nicht gerade dafür. Es ist nämlich kein einziger Fall eines illegalen Migranten dokumentiert, den Kickls wagemutige Tafel-Tausch-Aktion am Erstaufnahmezentrum Traiskirchen, das kurzerhand zum ,Ausreisezentrum‘ erklärt wurde, in die Flucht geschlagen hätte. Wenig überraschend hat auch der auf Anordnung von Kickl im Innenministerium verlegte blaue Teppich nicht zur Bekämpfung des Schlepperwesens beigetragen. Was veranlasst Herbert Kickl also, das Image als gnadenlose Speerspitze einer restriktiven Migrationspolitik für sich in Anspruch zu nehmen?“, fragt der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti.
„Die Wahrheit ist: Eine Welt, in der Herbert Kickl an den Schalthebeln der Macht sitzt, ist eine Welt, in der illegale Migranten wie es ihnen beliebt ohne Kontrolle nach Österreich kommen können. Nicht nur, weil die Kickl-FPÖ diesem Treiben in ihrer ,Festung‘ eingesperrt vollkommen ohnmächtig und ideenlos gegenübersteht – sondern auch deshalb, weil sie Politik mit den Ängsten und der Unzufriedenheit der Menschen in Österreich macht. Woran der blaue Master-Plan allerdings hakt: Wie will Kickl den Menschen dann erklären, dass die anderen Parteien an seinem eigenen Versagen schuld sind, wenn er selbst die Zügel in der Hand hält?“, so Marchetti abschließend.
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