FCG-ÖAAB-AK Fraktion: Mobilität muss leistbar bleiben

Budget nicht am Rücken der Arbeitnehmer:innen sanieren

Eine klare Absage erteilt Fritz Pöltl, Vorsitzender der FCG-ÖAAB-Fraktion in der Arbeiterkammer Wien der Forderung des Fiskalrats, die Pendlerpauschale zu streichen. „Diese Maßnahme würde die Leistungsträger:innen unseres Landes massiv belasten“, so Pöltl. Vor allem im ländlichen Raum seien Menschen aufs Auto angewiesen. Aufgrund des Krieges im Nahen Osten steige der Benzinpreis beinahe täglich, gibt die FCG-ÖAAB-AK-Fraktion zu bedenken. Laut aktueller Lohnsteuerstatistik (2024) profitieren in Österreich rund 456.000 Menschen von der Pendlerpauschale.

AUCH ÖFFENTLICHER VERKEHR WIRD STETIG TEURER

Pöltl spannt den Bogen zum öffentlichen Verkehr, der am Land einfach weniger gut ausgebaut ist als im urbanen Bereich. Er kritisiert, dass neben dem hohen Benzinpreis auch das Klimaticket seit Einführung um über 300 Euro teurer geworden sei. „Dass man Menschen die Mobilität quasi wegnimmt, indem man sie unleistbar macht, ist haarsträubend und geht an der Lebensrealität der Menschen vorbei“, empört sich Pöltl. „Die Pendlerförderung zu streichen ist leistungsfeindlich und würde Arbeitnehmer:innen treffen, die täglich arbeiten gehen und oft keine Alternative zum Auto haben. Wer arbeitet, darf nicht draufzahlen. Punkt!“, so Pöltl abschließend.

FCG-ÖAAB-AK Fraktion Wien
Fritz Pöltl
Telefon: 01-53444 79481
E-Mail: friedrich.poeltl@vida.at
Website: https://www.besserewienerarbeit.at/

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