
Schwarz/Grüne zu steigenden Preisen: Falsche Politik von ÖVP & SPÖ hat Alternativen verteuert
Felbermayr-Warnung bestätigt: Zu wenig Tempo bei Erneuerbaren und E-Mobilität war falscher Weg
„Wer klimafreundliche Alternativen verteuert, macht die Menschen abhängiger von fossilen Energien. Das rächt sich in der derzeitigen Situation massiv“, verweist Jakob Schwarz, Budgetsprecher der Grünen, auf die Warnungen des Ökonomen Gabriel Felbermayr, der zuletzt betonte, Österreich hätte „mit viel mehr Tempo in die Erneuerbaren“ und in die Elektromobilität gehen müssen. „Wir Grüne haben wichtige Schritte gesetzt, die jetzige Regierung hat wiederum eine Vollbremsung eingelegt. Andere Länder zeigen, dass es geht – wir haben wertvolle Zeit verloren“, betont Schwarz.
„Es war schlicht falsch, das KlimaTicket zu verteuern, gleichzeitig E-Autos stärker zu belasten und beim Transformationfonds zu kürzen“, betont Schwarz und hält fest: „Während die Spritpreise jetzt massiv steigen und wir durch die Kürzungen beim Transformationsfonds weiterhin auch in der Industrie massiv auf Gas angewiesen sind, hat die Regierung zentrale klimaschonende Alternativen wie das KlimaTicket mit voller Absicht verteuert, um es unattraktiver zu machen. Das ist die völlig falsche Richtung.“
Auch bei der Elektromobilität sieht Schwarz klare Fehlentscheidungen: „Durch gekürzte Förderungen verteuern sich E-Autos um mehrere tausend Euro. Die Betriebskosten sind niedrig, aber die Politik macht den Umstieg unnötig schwer“, so Schwarz und fordert: „Das KlimaTicket muss wieder günstiger werden und E-Mobilität attraktiver. Wir müssen wieder in die Transformation der Industrie und vor allem in Erneuerbare investieren. Sonst zahlen die Menschen doppelt – an der Zapfsäule und durch schlechte Politik.“
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