„Stars & Talente by Leona König“: Klarinettist und Dirigent Andreas Ottensamer meets Nachwuchscellist Dylan Russell

Mit Unterstützung von Jungpianistin Ania Druml – am 22. März um 17.55 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

Premiere bei „Stars & Talente by Leona König“: Erstmals steht in der ORF-Nachwuchsreihe ein musikalisches Instrumenten-Trio im Rampenlicht. In der jüngsten Ausgabe bringt Moderatorin Leona König, auch Ideengeberin des Formats sowie Initiatorin des Musikförderpreises „Goldene Note“, am Sonntag, dem 22. März 2026, um 17.55 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON Dirigent und Klarinettist Andreas Ottensamer mit dem Nachwuchscellisten Dylan Russell zusammen – Preisträger der „Goldenen Note 2025“ in der Kategorie Streichinstrumente. Zur Unterstützung hat König einen ihrer früheren Schützlinge eingeladen: die Wiener Pianistin Ania Druml, die selbst 2017 mit dem Musikförderpreis ausgezeichnet wurde bzw. Finalistin der pandemiebedingten „Goldenen Note Spezial“ 2020 war. Gemeinsam geben die drei am Ende der Sendung Ludwig van Beethoven zum Besten. „Ein großes Werk! Und in dieser Konstellation das beste Stück, das man spielen kann“, freut sich Profi Andreas Ottensamer auf die Zusammenarbeit. Immerhin hat der österreichische Klassikstar selbst alle drei Instrumente studiert, bevor er sich endgültig auf die Klarinette fokussierte und damit seine Weltkarriere begann.

Ottensamer: „Ich finde die Initiative ganz toll!“

Ende Jänner 2025 hat sich Andreas Ottensamer für den nächsten Schritt in seiner Laufbahn entschieden und seine Position als Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker, deren Mitglied er 14 Jahre lang war, zugunsten einer Dirigentenkarriere zurückgelegt. „Das war ein großer Moment, ein Scheidepunkt, sozusagen. Aber der Tag hat nur 24 Stunden und meine Leidenschaft ist absolut das Dirigieren. Das ist ein eigenes Universum, das kann man nicht nur halb machen. Man muss sich voll reinsteigern und deswegen ist das jetzt mein Fokus“, erzählt der Spross einer Wiener Musikerfamilie. Schon sein bereits verstorbener Vater Ernst war langjähriger Soloklarinettist der Wiener Philharmoniker, sein älterer Bruder Daniel ist es nach wie vor, ihre Mutter spielte Cello. Andreas Ottensamer lernte alle drei Instrumente, was ihm heute bei seiner Dirigententätigkeit sehr zugutekommt. „Bei der Arbeit mit dem Orchester ist diese eigene Erfahrung unglaublich wertvoll, um mich in die Musiker hineinversetzen zu können“, erklärt der 36-Jährige, der schon seit 2013 gemeinsam mit dem argentinischen Pianisten José Gallardo die künstlerische Leitung des Bürgenstock Festivals in der Schweiz übernommen hat.

Daher kann er sich auch sehr gut in die jungen Nachwuchskünstler bei „Stars & Talente“ hineinversetzen und hat Spaß daran, mit ihnen zu arbeiten. Im Vorjahr war Ottensamer bereits Teil der hochkarätigen „Goldene Note“-Starjury und trat am Ende des Finales gemeinsam mit einer Preisträgerin auf – der damals zehnjährigen Harfenistin Aryana Devine, die in der Kategorie Tasten- und Zupfinstrumente überzeugte. „Ich finde die Initiative ganz toll, schön, dass sie weitergeht!“

„Always smile! Immer glücklich sein!“ – beim Cello-Spielen und Klettern

Den mittlerweile 14-jährigen Cellisten Dylan Russell kennt Andreas Ottensamer somit auch schon seit dem „Goldene Note“-Finale 2025. So wie sein „Stars & Talente“-Mentor einst studiert der Schüler an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (mdw). Doch anders als der Profi, kommt Dylan aus einer nicht musikalischen Familie – die Begeisterung für das Cello wurde bei ihm allerdings schon mit vier Jahren bei einem Kindergartenkonzert entfacht. Mit fünf begann er dann das Instrument zu lernen. „Ich würde gerne mal Solist werden“, wünscht sich der junge Musiker. „Ich mag es solo zu spielen, weil ich finde, dass ich mich so sehr gut ausdrücken kann.“ In seiner Freizeit geht der Teenager – Sohn einer Hawaiianerin und eines Halb-Briten-Halb-Neuseeländers – gerne klettern und bouldern. „Das Klettern hilft, Muskelkraft in den Armen und im Rücken aufzubauen, man muss nur vorsichtig sein, sich dabei nicht die Haut an den Händen aufzureißen“, erzählt der sympathische Bursche. Bei diesem aufregenden Hobby ist es naheliegend, dass Moderatorin Leona König ihren Schützling dabei auch mit der Kamera begleitet – und sich in der Kletterhalle sogar selbst an der Kletterwand versucht. Trotz Anstrengung geht beiden das Lächeln niemals aus. Ganz nach Dylans Lebensmotto, das ihn stets motiviert: „Always smile! Immer glücklich sein!“

Mit dieser positiven Einstellung trifft der Nachwuchscellist im Wiener Musikverein auf Klassikstar Andreas Ottensamer und Jungpianistin Ania Druml. Zwei Auftritte hatte Dylan bereits in diesem altehrwürdigen Gebäude, der Heimstätte der Wiener Philharmoniker: ein Konzert im Brahms-Saal, ein zweites gar im berühmten Goldenen Saal, wo Andreas Ottensamer heuer noch sein Musikvereins-Debüt als Dirigent geben wird. Für den „Stars & Talente“-Auftritt wurde dem Trio der Klaviersalon zu Verfügung gestellt, wo es Leona König mit Ludwig van Beethovens berühmtem und heiteren „Gassenhauer-Trio“ für Klavier, Klarinette und Violoncello B-Dur op. 11. begeistert.

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