
Offizielle Inbetriebnahme der „Quelle Naßtal“ in Muggendorf
LH Mikl-Leitner: „Diese Quelle ist eine Lebensader für die Gemeinde“
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nahm vorgestern, Freitag, gemeinsam mit Bürgermeisterin Elisabeth Hollinger die neue Wasserversorgung für Muggendorf, die „Quelle Naßtal“, offiziell in Betrieb. Sie sprach von einem „Festtag in äußerst herausfordernden Zeiten“, geprägt von Kriegen, Krisen und politischen Spannungen weltweit. Man könne von Niederösterreich aus die weltpolitische Lage zwar nicht beeinflussen, sagte die Landeshauptfrau, trage aber Verantwortung dafür, „dass unsere Familien gut leben können, Arbeitsplätze entstehen und erhalten bleiben und unsere Regionen stark bleiben“. Ziel sei es, „die beste Zukunft für unsere Kinder zu schaffen“ und Projekte wie die neue Wasserversorgungsanlage seien dafür beispielgebend. „Wasser ist Leben, und diese Quelle ist eine Lebensader für die Gemeinde“, so Mikl-Leitner.
Gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels, „in dem Quellen versiegen und Wasser knapper wird“, seien Investitionen in eine sichere Wasserversorgung wichtiger denn je. „Sauberes Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit“, unterstrich sie und verwies auf den großen planerischen und baulichen Aufwand hinter solchen Anlagen. „Man kann nicht einfach den Wasserhahn aufdrehen und schon fließt das Wasser.“ Das Projekt sei daher weit mehr als ein Bauwerk: „Es ist ein Zeichen von Verantwortung, Weitsicht und gelungener Zusammenarbeit.“ Mikl-Leitner dankte an dieser Stelle allen, die zur Umsetzung beigetragen haben, und würdigte besonders den im vergangenen Jahr verstorbenen Johann Goldbacher, „der durch den Verkauf des Grundstücks die Umsetzung des Projekts erst ermöglicht hat.“
Sie betonte abschließend, in der Gemeinde werde zukunftsweisend investiert – nicht nur in die Wasserversorgung, sondern auch in Straßen und in die Infrastruktur für die Zukunft. Die Landeshauptfrau verwies auf Investitionen wie den neu gestalteten Dorfplatz, den „MyraGreissler“ als Treffpunkt, den Glasfaserausbau, den Neubau von Gemeindestraßen sowie die geplante Errichtung eines neuen Bauhofs. „In Muggendorf wird klug investiert – jeder Euro ist hier gut angelegt“, hielt sie fest.
Die Bürgermeisterin erinnerte an die Situation vor ein paar Jahren, „als plötzlich die Trinkwasserreserven etwas knapp wurden“. Dies sei der Beginn der Überlegungen zu einer neuen Wasserversorgung gewesen. „Als Gemeinde müssen wir auf die Bedürfnisse unserer Bewohner eingehen. Wir haben viele Aufgaben zu erfüllen, und eine sehr wichtige ist die Sicherung der Wasserversorgung“, betonte Hollinger.
Vizebürgermeister und Wassermeister Michael Gschaider stellte das Projekt vor und unterstrich vor allem die Nachhaltigkeitskomponente: „Für die Energie, die für die Desinfektionsanlage benötigt wird, wurde eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher installiert. Das heißt, wir sind hier auch Blackout-sicher und können die Wasserversorgung auch ohne Notstromaggregat über längere Zeit sicherstellen.“
Der emeritierte Bischofsvikar Pater Amadeus Hörschläger segnete die neue Wasserversorgungsanlage. „Wasser ist wichtig, denn Wasser ist Leben. Und eine solche Quelle ist ein Geschenk“, sagte er.
Zur offiziellen Inbetriebnahme kamen zahlreiche politische Vertreterinnen und Vertreter wie Nationalratsabgeordnete Petra Tanzler, Landtagsabgeordneter Matthias Zauner, Bezirkshauptmann Markus Sauer sowie die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der umliegenden Gemeinden. Musikalisch gestaltet wurde der Festakt vom Bläserquartett der Musikkapelle Pernitz.
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