Guter Februar muss schwachen März ausgleichen: Österreichs Hotellerie weiterhin unter Druck

WKÖ-Hotellerie Imlauer: Nächtigungszuwachs kommt nicht in der Hotellerie an

Nach soliden Nächtigungszahlen im Februar (18,09 Mio. Nächtigungen, 5,1 Prozent mehr im Vergleich zum Februar des Vorjahres) zeichnet sich für die österreichische Hotellerie ein deutlich schwieriger März ab. Aus allen Bundesländern wird eine spürbare Buchungszurückhaltung gemeldet – eine Entwicklung, die sich durch den prognostizierten Wettereinbruch vor und zu Ostern zusätzlich festigen dürfte.

Gleichzeitig ist bei der Bewertung der Februar-Zahlen eine wichtige kalenderbedingte Verschiebung zu berücksichtigen: Die Faschingswoche – eine der stärksten Buchungswochen der Wintersaison, insbesondere für zentrale Herkunftsmärkte wie Deutschland sowie die Niederlande und vergleichbar mit Silvester – lag 2025 im März, heuer jedoch im Februar. Dies beeinflusst die Vergleichbarkeit der Monatsentwicklung maßgeblich und trägt zur stärkeren Performance im Februar bei, während der März entsprechend unter Druck gerät.

„Der März entwickelt sich insgesamt deutlich schwächer als erwartet. Österreichweit sehen wir eine spürbare Zurückhaltung bei den Buchungen – und das in einer Phase, in der wir eigentlich Planungssicherheit brauchen. Buchungen werden noch kurzfristiger getätigt – oder im Zweifel gar nicht vorgenommen“, so Georg Imlauer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
OSTERN VON KURZFRISTIGEN, WETTERABHÄNGIGEN BUCHUNGEN GEPRÄGT

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