International Health Day: WKÖ vernetzt internationale Expert:innen und Unternehmen im Zukunftsfeld Gesundheit

Knapp 360 Teilnehmer:innen aus 50 Ländern – Geschäftschancen für heimische Betriebe im Fokus – Möglichkeiten durch KI, Automatisierung und Internationalisierung

Wien hat sich in den vergangenen Jahren zu einem strategischen Hotspot für Life Sciences entwickelt. Weltweit führende Unternehmen der Branche haben sich hier angesiedelt, mehr als die Hälfte der österreichischen Life-Sciences-Unternehmen ist in der Bundeshauptstadt vertreten.

Vor diesem Hintergrund stellte die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) mit dem _International Health Day 2026_ die Dynamik der globalen Gesundheitswirtschaft in den Mittelpunkt. Die internationale Leitveranstaltung stand unter dem Motto „Alles in Transformation: von Mental Health, KI, Smart Production – bis Internationalisierung“.

Mit knapp 360 Teilnehmer:innen aus rund 50 Ländern und dem globalen Netzwerk der AußenwirtschaftsCenter bot der International Health Day eine einzigartige Plattform für internationale Vernetzung in Österreich.

„Die Internationalisierung unserer Gesundheitsindustrie ist nicht nur eine wirtschaftliche Notwendigkeit, sondern auch ein Beitrag zur globalen Resilienz und zu unserer gemeinsamen Zukunft. Österreichische Life-Science-Unternehmen haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie in einem globalen Umfeld erfolgreich agieren können – mit wachsenden Chancen für all jene, die bereit sind, über Kontinente hinweg zu kooperieren, zu innovieren und neue Märkte zu erschließen“, betonte WKÖ-Vizepräsident Andreas Herz bei der Eröffnung.

INTERNATIONALE VERNETZUNG ALS BASIS FÜR KONKRETE GESCHÄFTSANBAHNUNG

Der Servicecharakter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA zeigte sich beim International Health Day deutlich: Zahlreiche B2B-Meeting-Blöcke sowie ein zusätzlicher virtueller B2B-Tag boten Unternehmen gezielte Möglichkeiten zur internationalen Geschäftsanbahnung.

„Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA ist der richtige Partner für Gesundheitsunternehmen auf ihrem Weg in internationale Märkte. Mit unserem weltweiten Netzwerk, lokaler Expertise und maßgeschneiderten Services unterstützen wir Unternehmen dabei, die richtigen Kontakte zu finden, neue Märkte zu verstehen und Chancen in nachhaltigen Erfolg zu verwandeln“, unterstrich Gudrun Hager von der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA.

Zu den Highlights zählte der „Mental Health Talk“ mit Künstler Johannes Sumpich (Josh.) und dem deutschen Psychologen Lukas Klaschinski. Beide zeigten eindrucksvoll, wie Emotionen als Kompass für persönliches Wohlbefinden und unternehmerische Entscheidungsfähigkeit dienen können. Ein weiterer Höhepunkt war das Smart Production Panel u.a. mit Prof.Dr. Jens Fürst (Siemens Healthineers). In hochkarätig besetzten Panels diskutierten Expert:innen die Rolle von Künstlicher Intelligenz als Wachstumstreiber – insbesondere in Diagnostik, Imaging und HealthTech – sowie die Auswirkungen digitaler Innovationen auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit.

HOHE DYNAMIK IN ÖSTERREICH

Der aktuelle _Life Science Report Austria 2024_ unterstreicht die Dynamik des Sektors: Mehr als 1.170 Unternehmen beschäftigen rund 73.400 Mitarbeiter:innen und erwirtschaften knapp 40 Milliarden Euro Umsatz. Auch technologisch zeigt sich ein klarer Trend: Zwei Drittel der Forschungseinrichtungen arbeiten bereits mit KI-Pilotprojekten, rund 30 % setzen Künstliche Intelligenz operativ ein – ein deutlicher Beleg für die Innovationskraft des Standorts.

Der _International Health Day 2026_ fand im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international statt – einer gemeinsamen Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus sowie der Wirtschaftskammer Österreich – und wurde in Kooperation mit dem Enterprise Europe Network (EEN) Austria umgesetzt. (PWK123/ST)

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