
Grüne Wien/Sequenz, Stark: Lobau wird betoniert, obwohl EuGH-Entscheidung ausständig
Die ersten Arbeiten für die Lobauautobahn sind gestartet: Heute wurde bekannt, dass vorbereitende Arbeiten für den Bau der Lobauautobahn im Freilandabschnitt zwischen Groß Enzersdorf und Süßenbrunn gestartet wurden. „Verkehrsminister Hanke und die Asfinag schaffen jetzt Tatsachen, obwohl der Europäische Gerichtshof noch gar kein grünes Licht gegeben hat – es muss noch entschieden werden, ob es eine strategische Umweltprüfung braucht“, so die Mobilitätssprecher:innen der Grünen Wien, Heidi Sequenz und Kilian Stark. „Damit wird viel Geld verpulvert mit ungewissem Ausgang – denn der Bau könnte rechtswidrig sein“, so Sequenz und Stark.
Die Lobau-Autobahn samt Tunnel unter dem Naturschutzgebiet ist das klimaschädlichste Projekt Österreichs und ein Milliardengrab ohne Zukunft – in Zeiten von Teuerung, Sparpaketen, hohen Energiepreisen und Sozialabbau. Zudem ziehen neue Straßen zusätzlichen Autoverkehr an. Pendlerinnen und Pendler aus dem Marchfeld würden wieder öfter ins Auto statt in die Öffis steigen – mehr Stau, Lärm und Abgase inklusive. Die Lobau-Autobahn schwächt auch die Wiener Wirtschaft, weil entlang der Lobauautobahn Einkaufszentren und Gewerbeparks entstehen und damit Kaufkraft ins Umland abgezogen wird.
„Die Lobauautobahn ist ein Kniefall vor der Betonlobby, ein Rückschlag für Umwelt- und Klimaschutz und ein sinnloses Milliardengrab, das wir uns gerade in Zeiten von knappen Budgets einfach nicht leisten können“, so Sequenz und Stark abschließend.
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